Jetzt kann die Terrasse noch besser genutzt werden

Landrat Manfred Görig übergibt 4000-Euro-Spende der OVAG für den Kauf einer Markise

Landrat Manfred Görig übereicht Ortsvorsteher Hans Kraft den Bewilligungsbescheid: Dank der 4000-Euro-Spende können die Quecker nun eine Markise für die Sonnenterrasse an der Kulturscheune anschaffen (Foto: Sabine Galle-Schäfer/Vogelsbergkreis) (lifePR) ( Vogelsbergkreis, )
Diese Freude, diese Begeisterung, die ist echt:  „Mensch, ich freu mich“, sagt Hans Kraft, als er den Vogelsberger Landrat Manfred Görig in der Kulturscheune in Queck begrüßen kann. „Dass das geklappt hat…“. Hätte das der Ortsvorsteher etwa zunächst gar nicht gedacht? Und was hat geklappt? Landrat Manfred Görig hat einen Bescheid über 4000 Euro in der Tasche. Mit dieser Spende der OVAG kann die Feuerwehr des rührigen Schlitzer Stadtteils endlich eine große Markise anschaffen. Die wird – natürlich – an der Kulturscheune installiert, um Schatten zu spenden auf der großen Terrasse, die bei Feiern gerne und häufig genutzt wird.

Ja, so eine Markise wünschen sich die Quecker schon länger. Ganz zufällig erwähnte das Ortsvorsteher Hans Kraft einmal im Gespräch mit dem Landrat, als dieser zu Gast in Queck war. Eine ganze Zeit später trafen sich beide in Herbstein und kamen im Gespräch irgendwann wieder auf bewusste Markise zu sprechen. Ein Kauf des 5000 Euro teuren Sonnenschutzes schien da noch in weiter Ferne.

Jetzt ist die Finanzierung gesichert, sodass bei Feiern auf der großen Terrasse der Kulturscheune ab dem nächsten Frühjahr der Sonnenschutz ausgefahren werden kann. Der Platz ist übrigens beliebt, genau wie die Kulturscheune selbst. Die Vereine nutzen sie regelmäßig. Die Freiwillige Feuerwehr aus Queck etwa hält in der Kulturscheune ihre  Jubiläumsfeste und alle sonstigen Veranstaltungen ab, erzählt Ortsvorsteher Hans Kraft. Außerdem hat sie sich mit vielen, vielen Stunden in die Renovierung des Gebäudes eingebracht.

„Hier an diesem Platz stand früher eine alte Hofreite“, erzählt der Ortsvorsteher. Die Gebäude wurden abgerissen und mit viel Eigenleistung der Quecker entstand ein wahrer Dorf-Mittelpunkt: die Kulturscheune. Gut 12.000 Stunden arbeiteten die Frauen und Männer aus Queck auf der Baustelle, ehe das Dorfgemeinschaftshaus im September 2005 eingeweiht werden konnte. Erste Renovierungsarbeiten waren in jüngster Zeit zu erledigen, die Maler-, Holz- und Installationsarbeiten erledigte dabei die Feuerwehr.

Die Wehr war es auch, die sich neben dem Ortsvorsteher um die Markise für die Terrasse kümmerte und einen entsprechenden Antrag stellte. „Bei dieser Eigenleistung ist eine Spende zu vertreten“, erklärt Landrat Manfred Görig gegenüber Vertretern des Ortsbeirates und der Feuerwehr. Gleichzeitig lobt er das Engagement in Queck. „Das ist hier eine richtig tolle Geschichte“, sagt er beim Rundgang, „eure Kulturscheune ist Gold wert für die Vereine.“
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