Gefragt ist ein enges Miteinander aller Verkehrsteilnehmer

KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V. (KS) gegen weitere Verunsicherung der Autofahrer

© fotolia.com/ Riko Best (lifePR) ( München, )
Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hat den Weg für Dieselfahrverbote in Innenstädten frei gemacht. Davon betroffen sind auch Autofahrer, die sich gerade erst einen vermeintlich sauberen Euro-5-Diesel gekauft haben. Im Sinne einer vernünftigen Mobilität der Zukunft ist für den Automobilclub KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V. (KS) jetzt ein stärkeres Miteinander aller Verkehrsteilnehmer wichtiger denn je.

„Bessere Luft und höhere Lebensqualität in den Städten stehen für uns ganz oben auf der Agenda. Allerdings muss die Verunsicherung der Autofahrer ein Ende haben. Daher gilt es, in den nächsten fünf bis zehn Jahren ein Konzept für die individuelle Mobilität zu erarbeiten“, bringt es Marita Manger, Präsidentin des KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V. (KS), auf den Punkt.

Der drittgrößte Automobilclub ist nach nahezu vier Jahrzehnten Erfahrung mit dem KS-Energieund Umweltpreis, bei dem kraftstoffsparende und umweltfreundliche Entwicklungen ausgezeichnet werden, davon überzeugt, dass in den kommenden 20 bis 30 Jahren der traditionelle Verbrennungsmotor, neben Elektro- und Hybridantrieben, eine wesentliche Rolle spielen wird. Zumal Benziner – ebenso wie Dieselmotoren – bis dahin sauberer denn je sein werden.

Der Automobilclub hält spätestens seit der Einführung der Euro-6d-TEMP-Norm eine Verteufelung des Diesels nicht nur für falsch, sondern auch für gefährlich. Denn gäbe es den Diesel nicht, würden die CO2-Emissionen deutlich zunehmen. Nach Berechnungen des Marktforschungsinstituts Dataforce würde der CO2-Ausstoß allein in Deutschland um 9,3 Prozent oder 11,8 Millionen Tonnen pro Jahr steigen, wenn alle Diesel- durch Ottomotoren ersetzt werden. Das sei nicht im Sinn des Klimaschutzes. Hinzu komme, dass auch die von der EU im Jahr 2021 geforderten CO2-Grenzwerte ohne höhere Dieselanteile an den Neuwagenzulassungen nicht eingehalten werden könnten.

Der KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V. (KS) appelliert daher an die Auto- und besonders die Dieselfahrer, jetzt nicht in Panik zu verfallen. Gleichzeitig fordert der Automobilclub, dass sich die Vertreter sämtlicher Verkehrsträger regelmäßig zusammensetzen, um sinnvolle Maßnahmen zu erarbeiten. Dabei soll die Lebensqualität in den Städten ebenso berücksichtigt werden wie der Bedarf an individueller Mobilität. KS-Präsidentin Marita Manger ergänzt: „Mit Blick auf Digitalisierung, Elektrifizierung und autonomes Fahren haben Politik, Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft mit dem öffentlichen Nahverkehr, Robo-Taxis oder den Möglichkeiten des Carsharings zahlreiche Trümpfe für eine nachhaltige Mobilität in der Hand. Diese müssen jetzt intelligent aufeinander abgestimmt werden.“ Nur wenn es alle gemeinsam schaffen, Transparenz in die Diskussion um Diesel-Fahrverbote auf der einen und wegweisende Verkehrslösungen auf der anderen Seite zu bringen, kann das Vertrauen der Autofahrer in eine faire Mobilität zurückgewonnen werden. Davon sind die Verkehrsexperten des KRAFTFAHRERSCHUTZ e.V. (KS) überzeugt.
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