Die Tourismusindustrie bereitet sich auf ein Come-Back vor

(lifePR) ( Mettman, )
Nachdem Kenia seine innenpolitische Krise nach den Präsidentschaftswahlen Ende Dezember 2007 überwunden hat, arbeitet die Tourismusindustrie zusammen mit der Politik daran, schon bald wieder an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen zu können. Laut Dr. Ongong'a Achieng, dem geschäftsführenden Direktor des Kenya Tourist Board, reisten im ersten Quartal des Jahres 2008 allerdings nur 130.585 Gäste auf dem Luft- und Seeweg nach Kenia - ein Einbruch von 52,3% gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr, als das ostafrikanische Urlaubsland 273.909 Gäste verzeichnen konnte. Auch die Tourismuseinnahmen konnten im ersten Quartal nicht die aufgrund der erfolgreichen Saison prognostizierten Marke von 21 Mio Kenya Shilling (rund 220 Mio Euro) erreichen, sondern blieb mit 8,08 Mio KSh (rund 84 Mio Euro) deutlich darunter. Umso wichtiger ist es nun für Kenia, Flagge zu zeigen und zu beweisen, dass es weiterhin ein attraktives und vor allem sicheres Reiseland ist.

Ein erstes Zeichen dafür setzte Kenias Tourismusminister Najib Balala in Form einer Europareise vom 6. bis zum 16. Mai. Bei Besuchen in Schweden, Deutschland, Italien und Großbritannien traf sich der erst seit wenigen Wochen amtierende Minister mit den Vertretern führender Reiseveranstalter und Fluggesellschaften, um gemeinsam Mittel und Wege zu diskutieren, wie die Destination Kenia vor allem im Hinblick auf die kommende Wintersaison wieder nach vorne gebracht werden kann. Den vier während der Europareise des Ministers besuchten Ländern kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da 2007 384.544 Einreisen aus diesen Märkten verzeichnet wurden, über ein Drittel der Gesamteinreisen nach Kenia. Der europäische Markt werde damit in den nächsten Wochen und Monaten ein Schwerpunkt darstellen, was Investitionen in Marketingaktivitäten darstellt.

Najib Balalas Rückflug nach Nairobi erfolgte ab London mit der Virgin Atlantic, welche genau ein Jahr zuvor tägliche Flugverbindungen nach Kenia eingerichtet hatte. Begleitet wurde Balala während seines Rückfluges unter anderem von Sir Richard Branson, dem Gründer und Inhaber von Virgin Atlantic, welcher daraufhin vor Ort in Kenia vor den Vertretern internationaler Medien sein Vertrauen in die Destination zum Ausdruck brachte. Auch Titus Naikuni, der Geschäftsführer von Kenya Airways, zeigt sich optimistisch: So wird die Kenya Airways ab dem 10. Juni wieder Direktflüge von Paris nach Nairobi anbieten, nachdem der Betrieb auf dieser Strecke drei Monate lang eingestellt war, Kenya Airways allerdings weiterhin Direktflüge von London und von Amsterdam aus durchführte. Sowohl was Linien- als auch was Charterflüge angeht, ist mit dem Beginn der Saison im Juni/Juli wieder mit normalem Flugbetrieb zu rechnen. Auch die Hotellerie in Kenia hofft auf die Rückkehr der Gäste: Nachdem viele Hotels wie jedes Jahr die Nebensaison im März und April für Renovierungen genutzt hatten, sollen ab Juni wieder alle Hotels im Lande geöffnet sein.
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