KBC Bank Deutschland AG: Deutsche Unternehmen gefangen in chinesischer Umwelt-Zwickmühle

(lifePR) ( Bremen, )
Die Umweltverschmutzung in Peking ist wohl doch schwerwiegender als von der chinesischen Regierung bisher erwartet. Aus diesem Grund wurden kürzlich auch deutsche Unternehmen aufgefordert, bereits im Vorfeld der Olympiade - vom 15. Juli bis Ende September - ihre Produktion einzustellen. Wie das "Handelsblatt" berichtete, hat die Regierung am 4. Juli 86 Firmen am Industriestandort Langfang diesbezüglich angeschrieben. "Die Unternehmen, die die KBC Bank in der Region betreut, haben alle bereits eine Ausnahmeregelung beantragt", sagt Jutta Nikolic, China-Expertin der KBC Bank Deutschland AG. Laut "Handelsblatt" hätten 46 Betriebe bereits eine mündliche Zusage von den Behörden erhalten. Nikolic: "Wir rechnen damit, dass die meisten deutschen Fabriken weiterproduzieren dürfen - außer den Chemie-Unternehmen."

Dadurch ist aber noch lange nicht garantiert, dass alle deutschen Unternehmen wirklich weiterhin produzieren können. "Das Problem ist, dass viele der deutschen Fabriken in der Produktion auf chinesische Zulieferer angewiesen sind. Und den chinesischen Unternehmen wird die Regierung mit Sicherheit nur in Ausnahmefällen eine Produktionserlaubnis erteilen", sagt die KBC-Expertin. Sollte sich dieses Szenario tatsächlich so darstellen, säßen die Deutschen in der Zwickmühle: Sie hätten zwar eine Sondererlaubnis, könnten aber trotzdem nichts herstellen, weil die Zulieferer nicht arbeiten.
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