RisiKA – Internationaler Kongress + Fachmesse zu Krisenmanagement von Naturereignissen

vom 10. bis 11. April 2008 im Kongresszentrum Karlsruhej

(lifePR) ( Karlsruhe, )
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- Fortschreitender Klimawandel stellt Sicherheitsbeauftragte vor neue Herausforderungen
- KMK GmbH und cedim AG bieten mit der RisiKA eine neue Plattform zum Thema Krisenmanagement von Naturereignissen

Im Zuge des fortschreitenden Klimawandels müssen sich Behörden und Organisationen mit Sicherheitsauftrag, aber auch Wirtschaftsunternehmen, Gedanken über Vorsorgemaßnahmen, Zukunftsszenarien und Krisenmanagement machen. Diese stehen im Vordergrund der RisiKA, dem Fachkongress mit begleitender Ausstellung zu Krisenmanagement von Naturereignissen, den die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH in Kooperation mit der cedim AG vom 10. bis 11. April 2008 im Kongresszentrum Karlsruhe veranstaltet.

„Mit der RisiKA haben wir neben der SAFEKON – Fachmesse für Zutrittskontrolle, Gebäudesicherung und Informationsschutz eine weitere Veranstaltung zum Thema Sicherheit an den Standort Karlsruhe gebracht. Gemeinsam mit der cedim AG werden wir ein umfassendes Kongressprogramm aufstellen, das die neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Forschung, aber auch praxisnahe Vorträge und Podiumsdiskussionen integriert“ erklärt Gerald Böse, Geschäftsführer der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH.

Die cedim AG ist ein Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Realisierung von effizienten Informationssystemen für das Krisenmanagement spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde aus dem Exzellenzzentrum CEDIM der Eliteuniversität Karlsruhe und des GeoForschungsZentrum Potsdam heraus gegründet. Das Exzellenzzentrum selbst ist weltweit führend auf dem Gebiet der schnellen Risikoanalyse und hat sich zur Aufgabe gemacht, Naturereignisse besser zu verstehen, sie früher zu erkennen und ihre Folgen besser abschätzen zu können. Die cedim AG hat direkten Zugriff auf die Forschungsergebnisse des CEDIM und sorgt für einen aktiven Know-how-Transfer in die Praxis. „In Deutschland sind wir unzureichend auf Naturereignisse vorbereitet. Und dies
trotz der Tatsache, dass schon einige Katastrophen wie das Hochwasser an Elbe und Donau 2002 Menschenleben gekostet und Schäden in Milliardenhöhe verursacht haben. Mit der RisiKA möchten wir umfassend zu dem Thema Krisenmanagement von Naturereignissen informieren, praktische Notfallpläne und -maßnahmen vorstellen und für die Sicherheit verantwortliche Führungskräfte nachhaltig sensibilisieren“ erläutert Prof. Dr.-Ing. Lothar Stempniewski von der cedim AG.

Die RisiKA richtet sich an Entscheidungsträger von Unternehmen, Behörden und Organisationen. Besonders werden hierbei Wirtschaftsunternehmen, die öffentliche Verwaltung, Forschungseinrichtungen, die Tourismusbranche, Feuerwehren, Polizei, Bundeswehr, Rettungskräfte und Hilfsorganisationen angesprochen. Die begleitende Fachmesse bietet Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen u. a. aus den Branchen IT und TK, Geoinformationssysteme, Alarm-, Leitstellen- und Frühwarnsysteme, der Energie- und Versorgungsbranche, Pharmaindustrie, Logistik und Lebensmittelbranche die Möglichkeit, sich zu den Themen Vorsorge, Einsatzleitung, und Unternehmenssicherheit zu präsentieren. Darüber hinaus können sich Unternehmen, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsauftrag (BOS) als Besucher der RisiKA über Innovationen austauschen und die Veranstaltung als Informations- und Kommunikationsplattform nutzen.

Mit der RisiKA wird das gesamte Spektrum von Ursache und Früherkennung von Naturereignissen über eine entsprechende Vorsorge und Krisenmanagement bis hin zur Unternehmenssicherheit abgedeckt. Der Kongress gliedert sich in vier Foren: Forum 1 – Naturkatastrophen, Forum 2 –
Vorsorge, Forum 3 – Einsatzleitung und Forum 4 – Unternehmenssicherheit. Während sich das Forum 1 auf die Ursachen von Naturereignissen, ihre frühzeitige Erkennung und richtige Einschätzung sowie Frühwarnsysteme und Monitoring fokussiert, befasst sich Forum 2 mit der Prävention im Hinblick auf potenzielle Naturkatastrophen. Das Forum 3 hat die Einsatzleitung zum Thema, worunter die Strategie, Planung und Steuerung sowie Strukturen und Zuständigkeiten, aber auch die technischen Hilfsmittel fallen. Auf Unternehmenssicherheit konzentriert sich das Forum 4: Hier geht es um die Aufrechterhaltung des Betriebes im Schadensfall.

Christoph Unger, Präsident des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge (BBK) misst der RisiKA einen hohen Stellenwert bei und weist auf die Rolle des BBK im Krisenmanagement hin: „Klimawandel ist nicht nur ein akademisches Thema. Welche Befunde letztendlich ausschlaggebend 3 für eine Veränderung der klimatischen Verhältnisse auch sein mögen, die Auswirkungen werden Staat, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam zu tragen haben. Im Falle größerer naturbedingter Schadensereignisse gilt es deshalb so gut wie irgend möglich vorbereitet zu sein. Das heißt: Die Führungsstrukturen im Krisenmanagement auf allen Ebenen müssen geplant, eingespielt und geübt worden sein. Das BBK versteht sich hier als Partner und Mentor, um die Handlungsfähigkeit aller beteiligten Akteure zu gewährleisten."

Die RisiKA wird von der Risk Management Association e. V. (RMA) unterstützt. „Der Klimawandel und die Auswirkungen von Naturkatastrophen sind in ihrer Bedeutung zunehmend wichtige Faktoren, die vielfältige und oftmals auch direkte Auswirkungen auf das Enterprise Risk Management von Unternehmen haben. Aus diesem Grund freuen wir uns, bei der RisiKA unsere Kompetenz einbringen und die Veranstaltung fördern zu können“ erklärt Bernd Pritzer, geschäftsführender Vorstand der RMA. Die RMA wurde 2005 gegründet und beschäftigt sich mit Themen, die sich auf das gesamte Spektrum des Risikomanagements erstrecken. Mitglieder sind die in den Unternehmen für Risikomanagement Verantwortlichen, Vertreter von Hochschulen und anderen Organisationen aber auch Dienstleistungsunternehmen und Lösungsanbieter im Risikomanagement. Die wichtigsten Ziele der RMA sind, die Interessen der mit Risikomanagement befassten Mitarbeiter und Manager zu vertreten, die Netzwerkbildung und den übergreifenden Informationsaustausch zu fördern.

Des Weiteren sind die Fachzeitschriften RISIKO MANAGER und Zeitschrift für Risk, Fraude & Governance (ZRFG) Medienpartner der Veranstaltung.
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