Nothilfe für die Opfer von Zyklon "ldai" in Mosambik und Simbabwe

Die International Water Aid Organization aus Heidelberg stellt 50.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung und bittet um weitere Spenden

(lifePR) ( Heidelberg, )
Nach dem schweren tropische Wirbelsturm Idai, der am 15. März 2019 im Südosten Afrikas auf Land getroffen ist, beabsichtigt die Heidelberger Hilfsorganisation‚ International Water Aid Organization’ (IWAO) die Versorgung der Bevölkerung mit Notfallsets und sauberem Trinkwasser zu finanzieren.

Hierfür stellt die IWAO als Soforthilfe 50.000 Euro zur Verfügung. Der Konstanzer Projektpartner, die Hilfsorganisation Hoffnungszeichen e.V., organisiert derzeit gemeinsam mit einem lokalen Partner vor Ort die Verteilung von 150 Notfallsets (mit Grundnahrungsmitteln, Moskitonetzen, Zelten, Decken, Wasseraufbereitungslösung und Seife) in Mosambik und 5000 Wasseraufbereitungsbehälter mit passenden Filtern zur Gewinnung und zum Schutz von sicherem Trinkwasser in Simbabwe.

Der Wirbelsturm „ldai" mit seinen sintflutartigen Regenfällen hat seit dem 15. März schwere Schäden in Mosambik und Simbabwe verursacht. In weiten Teilen dieser Länder sind hunderttausende Menschen von den gewaltigen Ausmaßen betroffen.

Ganze Städte und Ortschaften wurden fast gänzlich zerstört, Hunderttausende sind obdachlos, viele wurden getötet oder schwer verletzt. Viele der Überlebenden verloren ihr ganzes Hab und Gut und verfügen nicht einmal mehr über die notwendigsten Dinge des Lebens und sind schutzlos dem anhaltenden Starkregen und den zunehmenden Überschwemmungen ausgesetzt. Durch die schlechte Wasserversorgung mit Trinkwasser und durch mangelnde Hygiene kommt es zur Verbreitung von Krankheiten.

Die Menschen leben auf der Straße oder in Notunterkünften ohne fließendes Wasser und sanitäre Anlagen. Die meisten Menschen in den betroffenen Gebieten benutzen Grubenlatrinen, und da diese Bereiche noch unter Wasser stehen, steigen Abfälle aus den Grubenlatrinen auf. Infolgedessen kommt es zu einer ausgedehnten Verunreinigung des Wassers, wodurch Seuchen wie Cholera-, Diarhoe-, Typhus- und weitere Krankheiten auftreten können.

 Die IWAO bittet um Spenden für weitere Hilfsmaßnahmen. Die Spenden kommen direkt bei den Hilfsbedürftihgen an, da alle Mitarbeiter der IWAO ehrenamtlich tätig sind!

Mehr als 1,5 Millionen Menschen sind Schätzungen zufolge in Mosambik, Simbabwe und Malawi von der Naturkatastrophe und ihren Folgen betroffen. Darunter sind allein in Mosambik 200.000 Kinder. Aktuell hat die Versorgung der Bevölkerung mit medizinischer Hilfe, Hygieneartikeln, Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser oberste Priorität. Neben den als Soforthilfe zur Verfügung gestellten 50.000 Euro bittet die IWAO die Bevölkerung und Firmen dringend um finanzielle Unterstützung für weitere Hilfsmaßnahmen. Die Mitarbeiter der IWAO arbeiten ehrenamtlich, daher kommen Spenden den Menschen uneingeschränkt zugute.

200.000 Chlortabletten sind von der IWAO für den Versand vorbereitet. 

Besonders nach Naturkatastrophen sind die Menschen bereits geschwächt und in ihrer Gesundheit beeinträchtigt, verunreinigtes Wasser würde die Gefahr einer Ausbreitung von Epidemien unterstützen. Hier kann durch geeignete Maßnahmen – wie z.B. Wasseraufbereitungsanlagen oder Chlortabletten – entgegengewirkt werden. Im Fall einer steigenden Seuchengefahr oder einem weiter steigenden Bedarf an sauberem Trinkwasser stehen bei der IWAO 200.000 Stück Chlortabletten versandfertig bereit, um sie im Bedarfsfall per Luftfracht unmittelbar in die betroffene Region zu schicken.

„Chlortabletten sind eine sichere und einfache Möglichkeit Trinkwasser zu desinfizieren und die Ausbreitung von Krankheitserregern über verunreinigtes Wasser zu verhindern“, erklärt Prof. Dr. Peter M. Kunz, Präsident der IWAO. „Mit nur einer Chlortablette lassen sich zehn Liter Wasser desinfizieren. Die bereitstehenden 200.000 Chlortabletten reichen aus um 20.000 Menschen zehn Tage lang mit hygienisch unbedenklichem, trinkbarem Wasser zu versorgen“.

Die IWAO hat in der Vergangenheit bereits in vielen Fällen – z.B. bei dem Erdbeben in Haiti oder der Überschwemmung in Pakistan - schnelle Hilfe zur Notversorgung mit Trinkwasser geleistet. Besonders oft kamen hierbei die beschriebenen Chlortabletten zum Einsatz. Die Anzahl der bis heute verschickten Tabletten beträgt mehrere Millionen.

Helfen Sie jetzt! Spendenkonto

Trinkwasserhilfe für Katastrophenopfer

International Water Aid Organization (IWAO) Sparkasse Heidelberg IBAN: DE06 6725 0020 0009 0720 20 BIC: SOLADES1HDB
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