Dienstag, 17. Juli 2018


Neues TOP Chart von IMS Health: GKV-Arzneimittelausgaben im Jahr 2016

Frankfurt, (lifePR) - Gemessen am Apothekenverkaufspreis (AVP) sind die Bruttoausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Medikamente 2016 um 3,3 % auf rund 40 Mrd. Euro gestiegen. Ursache für den Ausgabenanstieg sind primär strukturelle Effekte durch Wechsel der Verordnungen von älteren Therapieprinzipien auf innovative Präparate. So werden zum Beispiel in der Onkologie, im Bereich Anti-TNF zur Behandlung chronischer Entzündungen wie Morbus Crohn und Rheuma und bei direkten Faktor Xa Hemmern zur Schlaganfallprophylaxe verstärkt neue Produkte verordnet.

Die tatsächlichen Ausgaben der GKV wurden erneut durch vielfältige Einsparfaktoren reduziert. Allein die Einsparungen im Rahmen von Rabattverträgen nach § 130a Abs. 8 SGB V fielen 8 % höher aus als im Vorjahr und erreichten ein Volumen von 3,9 Mrd. Euro. Der durchschnittliche Rabattsatz im GKV-Markt lag bei 45 %, die Abdeckung durch Rabattprodukte im gesamten GKV-Markt bei 56 %. Ferner reduzierten die einzelnen Herstellerabschläge (7 % Abschlag, Zusatzabschlag Preismoratorium und Generikaabschlag) die Arzneimittelausgaben ohne Impfstoffe um 1,6 Mrd. Euro. Die um 2,8 % gestiegene Patientenzuzahlung sowie der Apothekenzwangsabschlag trugen mit 3 Mrd. Euro in Summe ebenfalls zur Entlastung der GKV bei. Somit lag der Nettowert der Ausgaben 8,7 Mrd. Euro unter dem Bruttowert. Ferner ist zu beachten, dass nach Umstellung der Preisberechnung für „AMNOG-Produkte“ ab April 2014 (Erstattungsbetrag = neuer „Listenpreis“) die Einsparungen aus Erstattungsbeträgen bereits im Bruttowert berücksichtigt sind. Der Anteil der Arzneimittelausgaben an den gesamten GKV-Ausgaben lag 2016 bei 17 %.

Über QuintilesIMS

QuintilesIMS (NYSE: Q) ist ein führender internationaler Anbieter von integrierten Informations- und Technologielösungen, der Kunden im Gesundheitsbereich dabei unterstützt, ihre klinischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Ergebnisse zu verbessern. QuintilesIMS ist durch Fusion von Quintiles und IMS Health im Oktober 2016 entstanden. Das Unternehmen beschäftigt etwa 50.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern. Unternehmen, die durch innovative Behandlungsformen, Pflegeleistungen und besseren Zugang zu den Gesundheitssystemen Verbesserungen für Patienten im Versorgungsalltag und beim Outsourcing von klinischen Prüfungen anstreben, können die umfangreichen Informationssysteme, Technologien und Dienstleistungen von QuintilesIMS für neue Einsichten und Ansätze nutzen. QuintilesIMS bietet Lösungen von der klinischen Erprobung bis zur Vermarktung an und ermöglicht damit seinen Kunden auf einzigartige Weise, ihr ganzes Innovationspotenzial auszuschöpfen und das Gesundheitswesen zu verbessern.

Als international führendes Unternehmen, das sich dem Schutz der Privatsphäre verpflichtet, nutzt QuintilesIMS anonyme Gesundheitsdaten, um wichtige empirische Erkenntnisse zu Erkrankungen und Behandlungsformen zu liefern. Durch ein breites Spektrum an Technologien und Sicherheitsmechanismen garantiert QuintilesIMS den Schutz der Privatsphäre, und trägt durch sein  Informationsmanagement dazu bei, den Healthcare-Bereich voranzutreiben. Die gewonnenen Einsichten und die Fähigkeiten des Unternehmens, sie umzusetzen, ermöglichen es Biotechnologie- und Pharmaunternehmen, Medizintechnikfirmen, medizinischer Forschung, Behörden, Kostenträgern und anderen Stakeholdern im Gesundheitswesen, neue Therapien zu entwickeln und zu vermarkten, ungedeckte Bedarfe zu identifizieren und ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie effizient und wertvoll Pharmaprodukte im Hinblick auf bessere Behandlungserfolge sind. Weitere Informationen finden Sie unter www.QuintilesIMS.com.
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