Kommunikation auf dem Motorrad

"Zeichensprache" in der Gruppe sinnvoll dosieren

Kommunikation
(lifePR) ( Essen, )
Die Zahl der Motorradfahrenden, die mittels Sprechfunkverbindung auf Touren zu zweit oder in der Gruppe kommunizieren, steigt. Noch aber ist eine Mehrzahl ohne Gegensprechanlage unterwegs. Für sie ist die zumindest ab und zu notwendige Verständigung während der Fahrt ein durchaus anspruchsvolles Unterfangen. Was hierbei zu beachten ist, erläutert das Institut für Zweiradsicherheit (ifz).

Das Stichwort lautet hier „Zeichensprache“! Wichtig: Auf diese einigt man sich bereits vor der Abfahrt. Vereinbaren Sie für die wichtigsten Mitteilungen eindeutige Zeichen. Weniger ist hier mehr und vieler Zeichen bedarf es auch gar nicht: 
  • Ein erhobener linker Arm etwa ist für den Vorausfahrenden auch im Rückspiegel gut erkennbar und kann für die Mitfahrenden das universelle Signal sein, bei nächstmöglicher Gelegenheit einen „Boxenstopp“ einzulegen. Wenn ein Zeichen erkannt ist, sollte es nach vorne bis zum Tourguide „weitergegeben“ werden.
  • Für das Anzeigen von Gefahrenstellen auf der Straße (Hindernisse, Verunreinigungen etc.) hat es sich bewährt, mit dem jeweiligen Fuß in Richtung der Gefahrenstelle zu deuten.
Sollten Sie während der Fahrt Probleme bekommen, die akut Ihre Fahrsicherheit gefährden, handeln Sie selbstverständlich sofort eigenständig und halten beispielsweise unmittelbar an, ausnahmsweise ohne die Gruppe zu „informieren“.

Bitte nicht übertreiben
Was Sie hinsichtlich Ihrer Kommunikation unterwegs auch absprechen, achten Sie darauf, dass Ihre Zeichensprache nicht zu komplex und umfangreich gerät, auch weil dadurch die Gefahr von Fehlinterpretationen steigt. In der Regel reichen sehr wenige Zeichen, die dann auch leichter zu merken sind. Über alles andere tauscht man sich sowieso besser beim nächsten Stopp aus.
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