Kennzeichenwechsel am 1. März: Jetzt auch zum kleben

Mit dem Kleinkraftrad-Check-up ins neue Versicherungsjahr

(lifePR) ( Essen, )
Der Kennzeichenwechsel steht bevor. Jahr für Jahr ist der 1. März unter anderem für Roller-, Mokick-, Moped-, S-Pedelec-, und Mofa-Fahrer ein wichtiges Datum im Kalenderjahr. Es gilt, das alte Kennzeichen, das seine Gültigkeit verloren hat, durch ein neues zu ersetzen. Auf eine Neuerung weist das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) ausdrücklich hin: Diesmal haben die Fahrzeughalter erstmals die Wahl zwischen Blechschild und Folie.

Anders als die „großen“ Motorräder müssen die Kleinkrafträder nicht amtlich zugelassen werden. Für sie reicht es, dass eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird, über deren Bestehen das kleine Versicherungskennzeichen am Heck Auskunft gibt. Weil diese Versicherung eine Jahresversicherung ist, die immer vom 1. März bis zum 28./29. Februar des Folgejahres läuft und dann automatisch erlischt, muss jeweils zum 1. März ein neues Versicherungskennzeichen besorgt und angebracht werden. Die Farben wechseln dabei jährlich zwischen Grün, Schwarz und Blau. Ab März 2021 wird ein Schild mit blauer Schrift verlangt.

Zur Wahl stehen jetzt Blech oder Folie
Zum 1. März 2021 wird alternativ zum Blech erstmals auch eine Kennzeichenfolie angeboten, die auf eine am Fahrzeug anzubringende Trägerplatte geklebt wird. Ihr Vorteil: Im Folgejahr muss lediglich die Kennzeichenfolie erneuert werden, während die Trägerplatte weiterverwendet werden kann. Eine unkomplizierte und vor allem ressourcenschonende Alternative, denn immerhin werden Jahr für Jahr etwa 2 Millionen Versicherungskennzeichen aus Aluminium- oder Stahlblech produziert, die nach einem Jahr Gültigkeit entsorgt werden müssen. Noch handelt es sich nur um eine dreijährige Testphase. Verläuft die positiv, könnte die Folie das bisherige Blechschild langfristig ersetzen.

Gute Gelegenheit für den Frühjahrs-Check
Der Wechsel des Versicherungskennzeichens ist eine gute Gelegenheit, das Fahrzeug gleich mal einem Sicherheits-Check zu unterziehen. Haben der Winter oder die Winterpause Spuren hinterlassen, oder ist noch alles in Schuss? Im Vordergrund sollte die Prüfung folgender sicherheitsrelevanter Bauteile stehen.

Bremsen
Sind die Bremsbeläge noch ausreichend dick? Sind die Bremsscheiben in Ordnung, oder haben sie starke Riefen oder gar Risse? Im Funktionscheck noch Bremsdruck und Bremswirkung prüfen.

Beleuchtung
Sind Rücklicht und Kennzeichenbeleuchtung, Stand-, Abblend- und Fernlicht in Ordnung? Danach die Funktion der Blinker und des Bremslichts durch Betätigen der jeweiligen Schalter und Hebel prüfen. Die Armaturenbeleuchtung nicht vergessen.

Reifen
Sind Beschädigungen oder Risse an den Flanken oder auf der Lauffläche zu erkennen? Reicht die Profiltiefe noch aus? Schon vor Erreichen des gesetzlichen Minimums von einem Millimeter ist ein Reifenwechsel ratsam. Hat der Reifendruck noch den empfohlenen Wert? Generell sollte der Reifendruck etwa alle 14 Tage bei kalten Reifen kontrolliert bzw. korrigiert werden.

Diese „kleine Durchsicht“ ist auch für weniger technisch und handwerklich Versierte machbar. Im Zweifelsfall und je nach den eigenen Fähigkeiten sollte aber der Rat eines Fachbetriebs hinzugezogen werden.

Übrigens: Der Frühjahrscheck darf gerne auch gründlicher ausfallen. Eine gute Orientierung, worauf dabei im einzelnen zu achten ist, bietet das ifz in Form einer Checkliste für den Saisonstart, die unter www.ifz.de gratis bereit liegt.
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