Faustregel für den Sicherheitsabstand: „Halber Tacho“ – reicht das?

Forschung für den (Motorrad-) Alltag

Übersicht
(lifePR) ( Essen, )
Im Straßenverkehr Sicherheitsabstand nach vorne einzuhalten, um beispielsweise einen Auffahrunfall vermeiden zu können, ist grundsätzlich eine gute Idee. Der Gesetzgeber liefert dazu jedoch keine konkreten Zahlen. Häufig propagiert wird die Faustformel „Halber Tacho“.

Demnach sollte der Abstand zum Vorausfahrenden die Hälfte der gefahrenen Geschwindigkeit in Metern nicht unterschreiten. Bei Tempo 50 wären das 25 Meter, bei 70 insofern 35 Meter und so weiter.

Ob diese einfache Formel in der Praxis und damit im Alltag standhält hat das Institut für Zweiradsicherheit im Rahmen einer „Bremsstudie“ überprüft. Dabei wurden die Anhaltewege von Motorradfahrenden auf einer Teststrecke ermittelt. Es wurden Durchschnittswerte ermittelt, die sie beigefügter Tabelle entnehmen können.

Fazit:
Im Großen und Ganzen bietet die Faustformel „Halber Tacho“ für Geschwindigkeitsbereiche bis etwa 70 km/h eine gute Richtschnur.

Mit zunehmender Geschwindigkeit wird dann allerdings mehr als die Hälfte benötigt. Bei höheren Geschwindigkeiten sollten Sie daher ganz besonders auf ausreichenden Abstand achten und lieber eine zusätzliche Sicherheitsreserve einbauen. Denn der vorausfahrende Pkw kommt in der Regel schneller zum Stehen als Sie.

Außerdem bitte beachten: Die Abstandsformel bezieht sich auf trockene und griffige Fahrbahnoberflächen und einwandfreie Sichtverhältnisse. Bei schlechterer Haftung beispielsweise wegen einer nassen oder verschmutzten Fahrbahn, aber auch bei ungünstigen Sichtverhältnissen sind größere Abstände einzuhalten.

 
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