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Pressemitteilung BoxID: 11072 (Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein)
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Zwei neue Streckenboote für die Wasserschutzpolizei

Modernisierung des Bootsparks geht weiter voran

(lifePR) (Kiel, ) Die Modernisierung des Bootsparks der Wasserschutzpolizei geht weiter voran. Innenstaatssekretär Ulrich Lorenz stellte am Donnerstag (9. August) auf der Fassmer-Werft in Berne-Motzen (Niedersachsen) zwei neue Streckenboote offiziell in Dienst. Die "Glücksburg" und die "Greif" wurden nach einer europaweiten Ausschreibung von dem Unternehmen an der Unterweser für jeweils rund 1,8 Millionen Euro gebaut. Die 18 Meter langen und rund fünf Meter breiten Boote kommen mit ihrer je vier Mann starken Besatzung hauptsächlich in der Flensburger Förde ("Glückburg") und Lübecker Bucht ("Greif") zum Einsatz.

Die Wasserschutzpolizei bekommt bis 2013 insgesamt 15 neue Boote, darunter vier Küsten-, zwei Strecken- sowie neun Streifenboote. Das Land stellt dafür über 25 Millionen Euro zur Verfügung. "Diese Investition bedeutet eine Verjüngung des Bootsparks, die es in der Geschichte der Wasserschutzpolizei Schleswig-Holsteins so noch nicht gegeben hat", sagte Lorenz. Im Zusammenhang mit diesem Investitionsprogramm wurden bereits vor sechs Monaten drei neue Streifenboote auf Fahrt geschickt.

Der Staatssekretär unterstrich die Notwendigkeit einer modernen und schlagkräftigen Wasserschutzpolizei für Schleswig-Holstein. Auch für die Schifffahrt halte die Gefährdung durch den internationalen Terrorismus weiter an. Die Wasserschutzpolizei kümmere sich beispielsweise intensiv um die Sicherheit in den Häfen. Gebäude und technische Anlagen würden besonders geschützt. Lorenz bezeichnete den Sicherheitsstandard in den schleswig-holsteinischen Häfen als hoch. "Die Frauen und Männer der Wasserschutzpolizei sind für diese Aufgabe hervorragend qualifiziert und verfügen über eine langjährige praktische Erfahrung", sagte Lorenz.