Seminar Ärztlicher Wundexperte ICW weiterhin auf Erfolgskurs

Logo der ICW-Bildungskonzepte (lifePR) ( Quedlinburg, )
Chronische Wunden, wie Druckgeschwüre oder offene Beine, zählen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Neben der Reduzierung an Lebensqualität für den einzelnen Patienten, stellen chronische Wunden eine hohe sozio-ökonomische Herausforderung dar. In Deutschland vergehen im Schnitt 3,5 Jahre, bis ein Patient mit einer chronischen Wunde von einem Facharzt behandelt wird. In dieser Zeit wird der Patient häufig nicht adäquat versorgt. Eine der Ursachen dafür ist die ungenügende Vorbereitung der Mediziner auf diese Thematik während ihrer universitären Ausbildung.

Daher bietet die medizinische Fachgesellschaft Initiative Chronische Wunden (ICW) seit 2005 verschiedene Bildungsangebote für Mitarbeiter des Gesundheitswesens zum Themenkreis „Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden“ an. Alle Angebote sind in Form von Curricula konzipiert und schließen nach erfolgreicher Prüfung der Teilnehmer mit einer Personenzertifizierung des TÜV Rheinland (PersCert) ab. Seit 2016 existiert das Seminar „Ärztlicher Wundexperte ICW“.

Die Inhalte des Curriculums für den Abschluss „Ärztlicher Wundexperte ICW“ werden 2020 erstmals durch eine Ärztekammer vollständig übernommen. Die Sächsische Landesärztekammer führt im Frühjahr das erste Seminar nach dem Curriculum der Initiative Chronische Wunden in Dresden durch.

Das Seminar erläutert theoretische und praktische Hintergründe zur Thematik chronischer Wunden sowie die damit korrespondierenden Bereiche. Es werden alle praxisrelevanten Felder der Behandlungskette thematisch aufgegriffen und deren grundlegende Strukturen vermittelt. Dabei wird der Fokus auf das ärztliche Praxisfeld und die sich daraus ergebenden Anforderungen gelegt. Das Seminar schließt mit einem zweiteiligen Leistungsnachweis ab, dieser besteht aus den Teilen Prüfungsklausur und schriftlicher Fallarbeit mit mündlicher Fallvorstellung.

Die Resonanz auf die Seminare zum Ärztlichen Wundexperten ICW ist sehr positiv. So äußert sich z. B. Ibrahim Sharaf (niedergelassener Gefäßchirurg, endovaskulärer Chirurg DGG) nach Absolvierung der Fortbildung:

Nach dem ärztlichen Wundexpertenkurs hat sich mein Verständnis und meine Sicht auf die Wundbehandlung total verändert. Wir haben uns als Ärzte bisher überwiegend nur über die Wundursache Gedanken gemacht. Jetzt habe ich eine bessere Übersicht über den Gesamtzustand des Patienten (physisch und psychisch) und weiß, wie ich z. B. kosteneffektiv arbeiten kann. Die moderne Wundtherapie, die prinzipiell abhängig von der Heilungsphase ist, bietet viele Vorteile.

Die Nachfrage übersteigt die Möglichkeiten der ICW, die Fortbildung flächendeckend in Deutschland anzubieten. Ziel der ICW ist es daher, dass möglichst viele Landesärztekammern nach dem Curriculum der Initiative Chronische Wunden arbeiten.
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