Regenerative Energie aus Wasserkraft als neues Schwerpunktthema

Gutachten zur Wasserkraftnutzung in der Region beauftragt

Igena-Mitglieder und der neu gewählte Vorstand (v.l.n.r, Winfried Abicht, Bürgermeister Joachim Flick, Roland Dupont, Helmut Reif, Projektleiter Kraftwerk Reinfelden, Ernst Ammer, Bürgermeister Wili Rutschmann Straubenhard, Martin Keppler
(lifePR) ( Pforzheim, )
"In der Region Nordschwarzwald gibt es ein ungenutztes Potential für die Stromerzeugung aus Wasserkraft, das wir auf 20 Mio. kWh schätzen" sagte der leitende Baudirektor der Abteilung 3 "Technik und Umwelt" beim Landratsamt Calw, Ernst Ammer. Der Wasserbau- und Umweltschutzexperte ist Vorsitzender der IGENA e.V. (Interessengemeinschaft zur Ordnung der Wasserwirtschaft im Enz-Nagold-Gebiet) einer Einrichtung, die sich mit den Fragen des Hochwasserschutzes im Enz-Nagold-Gebiet beschäftigt und auch die ökologische und umweltverträgliche Nutzung der Gewässer im Blickfeld hat.

"Die Baumaßnahmen die nach den Jahrhunderthochwassern von 1990 und 1993 an Enz und Nagold geplant wurden, sind abgeschlossen" konnte Ernst Ammer, im Rahmen der IGENA-Hauptversammlung feststellen. "Was bautechnisch machbar war, haben wir getan aber wir müssen, angesichts des Klimawandels, jederzeit mit neuen Hochwassern und Überschwemmungen rechnen. Eine absolute Sicherheit gibt es nicht. Deshalb ist es eine Aufgabe der IGENA auch einen Beitrag zur CO2-Reduzierung zu leisten um langfristig auf die Ursachen der Klimaveränderung Einfluss zu nehmen. Wir müssen jedes Kilowatt CO2-neutral erzeugter Energie sorgfältig nutzen" führte Ammer aus. Deshalb will die IGENA in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium Baden-Württemberg eine wissenschaftliche Untersuchung in Auftrag geben, in der das Wasserkraftpotential in der Region Nordschwarzwald ergründet und beschrieben werden soll. Ein entsprechender Antrag traf in der Mitgliederversammlung auf nachhaltige Zustimmung.

Um sich ein Bild von den technischen Möglichkeiten der Wasserkraftnutzung zu machen, hatte die IGENA im Rahmen ihrer Hauptversammlung zu einer Besichtigungsfahrt in das Kavernenkraftwerk der Schluchseewerke AG nach Bad Säckingen und zu einer Besichtigung des neuen Rheinkraftwerks in Rheinfelden eingeladen. Beide Werke sind wichtige Stützen der Versorgung unseres Landes mit umweltfreundlich erzeugtem Strom. In den Kavernenkraftwerken der Schluchseewerke AG wird überwiegend Regelenergie zum Ausgleich von Netzschwankungen und der Abdeckung von Spitzenlasten erzeugt. Das Kraftwerk in Rheinfelden soll hingegen nach seiner Fertigstellung jährlich rund 600 Mio. kWh Grundlaststrom in das Netz einliefern. Die rund 30 Bürgermeister, Kraftwerksbetreiber, Leiter von Stadtwerken und Wasserkraftexperten, die als IGENA-Mitglieder und Gäste an der Besichtigung teilnahmen zeigten sich beeindruckt von den technischen Möglichkeiten der Stromgewinnung, so dass es im Zuge der Hauptversammlung auch beschlossen wurde diesen Aspekt in die Ziele der IGENA e.V. aufzunehmen. Als Vorsitzender des Vereins wurde Ernst Ammer wieder gewählt. Neu in den Beirat der IGENA ist der erste Bürgermeister der Stadt Mühlacker Winfried Abicht gewählt. Auch IGENA-Geschäftsführer Martin Keppler wurde in seinem Amt bestätigt.
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