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Optimale Unterstützung für den Berufseinstieg

ZAB macht Schulen, Eltern und Schüler fit für Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche

(lifePR) (Heilbronn, )
Der Einstieg in die Ausbildung ist nicht immer einfach. "Was will ich, was kann ich, wo liegen meine Chancen?", fragen sich Schülerinnen und Schüler. Die Berufswahl ist eine wichtige Lebensentscheidung, bei der die Jugendlichen nicht alleine gelassen werden sollten. Deshalb hat die IHK 2006 ihr ZAB-Programm aufgelegt, das junge Menschen, Eltern und Lehrer gleichermaßen ins Boot holt.

Zukunft - Ausbildung und Beruf - kurz ZAB - mit diesem Programm unterstützt die IHK derzeit rund 40 Abschlussschüler aus drei Schulen bei der Berufs- und Ausbildungsplatzfindung. Das Besondere an dem Programm: Schulen und Lehrer werden in ihrer Fachkompetenz in der Organisation einer modernen schulischen Berufsorientierung gestärkt und auch die Eltern in das Konzept eingebunden. An der Heilbronner Ludwig-Pfau-Schule, der Haupt- und Werkrealschule Bad-Friedrichshall sowie der Stettenfelsschule Untergruppenbach läuft das ZAB-Programm derzeit mit Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren als Modellprojekt.

Ohne Eltern läuft nichts

"Ohne Eltern geht gar nichts", weiß Dr. Volker Stadie von den Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken. Deshalb versucht das Projektteam aus IHK, HWK, DEHOGA und den Wirtschaftsjunioren aus Industrie und Handwerk die Eltern der künftigen Azubis zu aktivieren. So kamen zum Start des Projektes in diesem Jahr zum "Einführungsabend Eltern" immerhin rund 30 der 40 Eltern in die Heilbronner IHK. "Leider ist es nicht immer einfach, Eltern zur aktiven Mitwirkung zu gewinnen", berichtet Peter Bezner, Schulleiter der Ludwig-Pfau-Schule in Heilbronn. "Viele sind mit ihrer eigenen Lebensbewältigung so beschäftigt, dass es oft für eine aktive Betreuung der Kinder nicht mehr aus-reicht." Die Eltern, die zum ZAB-Einführungsabend gekommen waren, wurden dafür mit jeder Menge Informationen und Tipps belohnt, wie sie ihre Kinder bei der anstehenden Berufswahl helfen können.

Chancenträchtige Berufe vorgestellt

Kurz darauf fand dann der ZAB-Berufskundetag statt, an dem Referententeams den Schülern chancenträchtige Berufe für Hauptschüler vorstellten. "Denn welcher Schüler kennt mit 14 Jahren schon Berufe, wie den Maschinen- und Anlagenführer oder den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik", sagt ZAB-Projektleiter Uwe Deubel von der IHK. Auch die nächsten Schritte des Programms sind bereits klar vorgezeichnet.

Zwölf Bausteine

Das ZAB-Programm besteht aus insgesamt zwölf zusammenhängenden Bausteinen, die die schulplanmäßige Berufsorientierung der Schulen weiter ergänzen. Dabei freut sich Uwe Deubel bereits heute schon auf den im Juli 2009 stattfindenden ZAB-Tag. An diesem Tag hat jeder einzelne Schüler Gelegenheit zum Training eines Vorstellungsgespräches bei einem Berufspraktiker. Ergänzt wird dies durch Kurzberatungen von IHK- und HWK-Ausbildungsberatern. "Nach diesem Tag kennen wir die Bewerbungs- und Berufsstrategie jedes Schülers, haben sie auf Schwächen, Risiken analysiert und verbessert", so Deubel. So werden die Schüler bis zum erhofften Ausbildungsvertrag, der spätestens zum Juni 2010 vorliegen soll, optimal begleitet. Die gesamten Ergebnisse werden zudem durch Betreuungslehrer der teilnehmenden Schulen dokumentiert.

Ab dem Jahr 2010 sollen die beteiligten Schulen dann die gesamte Projektabwicklung vollständig übernehmen. "Damit befinden sich diese drei Schulen in einem Entwicklungsprozess, der für andere Schulen der Region Vorbildcharakter haben wird", freut sich Deubel.

Weitere Informationen zum Projekt und seinen Inhalten gibt Uwe Deubel, IHK-Projektleiter Bildung unter 07131 9677-60 oder deubel@heilbronn.ihk.de.

Weitere interessante Projekte aus dem Bereich "Wirtschaft trifft Schule" gibt es auch auf einer eigens eingerichteten Homepage unter www.wus-kompakt.de.
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