Donnerstag, 14. Dezember 2017


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Hände weg vom gesetzlichen Mindestlohn

Halle (Saale), (lifePR) - Als sinnlos, ungeeignet und ökonomisch schädlich hat die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn bezeichnet. Bei Einführung dieses "politischen Lohnes" befürchtet die Wirtschaft zusätzlichen Druck auf den Arbeitsmarkt.

"Sinnlos ist er, weil er bei zu niedriger Festlegung wirkungslos verpufft. Ungeeignet ist er, weil zur Einkommenssicherung in unserem Sozialstaat andere Instrumente verfügbar sind. Und ökonomisch schädlich ist er, weil er letztlich Arbeitsplätze kosten und die Schwarzarbeit erhöhen wird. Mit der Grundsicherung (ALG II), mit tariflichen und Branchenmindestlöhnen gibt es bereits mehr als genug Mindestlöhne in Deutschland", so IHKPräsident Albrecht Hatton vor der IHK-Vollversammlung heute in Halle.

Laut Aussage Hattons würden die negativen Folgen von Mindestlöhnen auch von der Wissenschaft bestätigt: Eine aktuelle Überprüfung von mehr als 100 empirischen Studien sei zu dem Ergebnis gekommen, dass 85 Prozent der auf verlässlichen Methoden beruhenden Studien negative Beschäftigungseffekte prognostiziere. "Deshalb kann die Devise nur lauten: Hände weg vom Mindestlohn!", so Hatton.
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