Montag, 23. Juli 2018


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BQN Essen: Ausbildung von Jugendlichen mit Migrationshinter-grund fördern

Essen, (lifePR) - Zu einem ersten „Fachgespräch zur beruflichen Ausbildung von Ju-gendlichen mit Migrationshintergrund in NRW“ kamen Vertreter der Industrie- und Handelskammern NRW, der Handwerkskammern NRW, der regionalen Kreishandwerkerschaften sowie Vertreter der Integrationsbeiräte und lokalen Migrantenorganisationen zusammen. Sie erörterten dabei die Rolle und Aufgaben der Wirtschafts- und Migrantenorganisationen bei der Förderung der beruflichen Ausbil-dung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund sowie Möglichkei-ten einer engeren Zusammenarbeit aller Partner. Organisiert wurde das Fachgespräch vom Beruflichen QualifizierungsNetzwerk für Migrantinnen und Migranten (BQN) in Essen.

„Die Bildungs- und Ausbildungssituation der Jugendlichen aus Zu-wanderfamilien muss verstärkt gefördert werden. Hierbei können die Migrantenorganisationen eine große Rolle spielen. Sie haben den direkten Kontakt zu den Familien“, so Hans Michaelsen, Leiter des Geschäftsbereichs Aus- und Weiterbildung der IHK zu Essen.

Trotz der schwierigen Situation auf dem Ausbildungsmarkt für Ju-gendliche mit Migrationshintergrund haben viele bereits einen Aus-bildungsplatz gefunden. Ulrich Meier, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Essen betonte, dass besonders junge Men-schen mit Migrationshintergrund ein großes Potenzial für die Wirt-schaft böten. „Immer mehr Arbeitgeber haben die Stärken, die diese jungen Menschen einbringen, bereits erkannt.“

BQN ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kreishandwerkerschaft Essen und der IHK zu Essen. In enger Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsorganisationen, Einrichtungen der Stadtverwaltung, den Selbstorganisationen der Migranten und anderen relevanten AkteurenAkteuren soll jungen Leuten mit Migrationshintergrund der Zugang zur Ausbildung erleichtert werden.
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