Gartenweg: Nicht nur die Optik zählt

Der Gartenweg ist ein wichtiges Gestaltungselement, das allerdings auch in seiner Funktion nicht unterschätzt werden sollte, erklärt bauen.de, das Fachportal für Bauherren und Renovierer

Ein Weg aus Kieselsteinen ist leicht anzulegen und fügt sich harmonisch in das Gartengelände ein (Foto: Hornbach) (lifePR) ( Nürnberg, )
Ob diagonal, rechtwinklig oder gewunden - ein Gartenweg sollte nicht nur unter optischen, sondern auch unter praktischen Aspekten geplant werden. So spielt die optimale Wegbreite eine Rolle. Als Faustformel gilt: Häufig genutzte Hauptwege - wie der Zugang vom Gartentürchen zum Hauseingang - sollten zwischen 1,30 und 1,50 Meter breit sein. Für Nebenwege reicht eine Breite von einem Meter; selten genutzte Pfade können auch mit rund 50 Zentimetern angelegt werden.

Spätestens bei der Wahl des Belags sollte sich der Bauherr darüber im Klaren sein, welche optischen und funktionellen Anforderungen der neue Weg erfüllen soll, erklärt das Fachportal bauen.de. Ein häufig genutzter Weg - zum Frühstückplatz etwa - sollte leicht zu begehen und vor allem ohne Stolperstellen ausgeführt sein. Ein verwunschener Pfad zwischen besonders schönen Beeten hingegen kann durchaus naturnaher gestaltet werden. Dabei sollte sich jeder Gartenweg harmonisch in das Gesamtbild von Haus und Garten einfügen und nicht wie ein Fremdkörper wirken.

Nutzung bestimmt das Material

Eine große Rolle spielt die Beschaffenheit des Belags, denn je nach Art der Nutzung muss das Material spezielle Anforderungen erfüllen. Bei der Materialwahl sollte man auf möglichst rutschfeste Beläge achten. Holz und glatte Steinplatten sind für Hauptwege nur bedingt geeignet, da sie bei Nässe schnell rutschgefährlich werden - sie sollten daher nur in überdachten Bereichen zum Einsatz kommen. Auch die Form des Weges spielt eine Rolle. Ein Bogenweg etwa ist mit großen Platten kaum zu realisieren - hier eignen sich kleine Steine besser. Sehr beliebt sind Wege aus Kies oder Rindenmulch: Sie sind leicht anzulegen, gut begehbar und bieten sich für jede erdenkliche Form an. Allerdings sind sie für Wege, die beispielsweise mit einer Schubkarre befahren werden sollen, weniger geeignet.

Wichtig: der richtige Unterbau

Je nachdem für welches Material sich der Bauherr schließlich entscheidet - wichtig ist der richtige Unterbau, der je nach Art der Nutzung vorbereitet werden muss. Für einen einfachen Gartenweg wird etwa 20 Zentimeter Erdschicht abgetragen, mit einem Handstampfer oder einer Rüttelplatte verdichtet und mit grobem Kies aufgefüllt. Natursteinplatten werden dann in ein dickes Sandbett gelegt, während Klinker in feinkörnigeren Splitt verlegt werden können. Die Fugen sollten gleichmäßig breit sein und werden später mit dem Unterbaumaterial eingekehrt.

Selbst machen oder Fachmann?

Kies-, Rindenmulchwege oder einzelne Platten im Rasen - einfache Wege können von Heimwerkern leicht selbst angelegt werden. Schwieriger wird es, sobald die Wege höheren Belastungen ausgesetzt werden sollen, denn dann muss der Untergrund gründlich vorbereitet werden. Auch Kleinpflaster, in ein Mörtelbett verlegt, ist unter Umständen eher etwas für den Fachmann, betont bauen.de.

Quelle: www.bauen.de

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