Dienstag, 17. Oktober 2017


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3. Lauf zum IDS-Gymkhana Drift Cup: Entscheidung im Schwarzwald!

Nürburg, (lifePR) - Der 3. Lauf des diesjährigen IDS-Gymkhana Drift Cups fand vom 29.06. bis zum 01.07.2012 im Rahmen der Motoren & Power Messe in Lahr statt. Auf dem Gelände des ehemaligen Militärflugplatzes "Black Forest Airport" in Baden-Württemberg fanden sich 25 Teams ein.

Zwischen drei ausgedienten Flugzeughangars wurde der Gymkhana-Parcours aufgebaut. Viel Platz stand nicht zur Verfügung - eine perfekte Generalprobe für das große Finale auf der Essen Motor Show im kommenden Dezember also, bei dem es ebenfalls richtig eng zugehen wird! Dieses Großereignis warf auch in anderer Hinsicht bereits seine Schatten voraus, qualifizierten sich doch nur die 16 besten Fahrer der Gesamtergebnisliste nach dem 3. Lauf für das Saisonfinale in Essen. Da musste so manch einer in Lahr noch punkten, um sich in diese vorderen Ränge zu schieben...

Bei tropischen Temperaturen startete am Freitag das erste Training und mit Ausnahme von Hans-Jürgen Reiss, dessen "luxuriöses" Einsatzfahrzeug (BMW E46 M3) sogar über eine Klimaanlage (!) verfügt, schwitzen die Fahrer um die Wette. Nach gut vier Stunden Hitzeschlacht erlösten das IDS-Gymkhana Drift Cup-Orga-Team das Fahrerfeld und die Mechaniker angesichts der extremen Witterung mit einer gelungenen Überraschung: Alle Teams und Helfer erhielten freien Eintritt zum nahe gelegenen Baggersee!

Am Samstagmorgen ging es dann in vier Gruppen zum letzten Training. Die Qualifikation startete pünktlich nach der Mittagspause und genau so pünktlich fanden sich die Zuschauer ein. Johannes Öxler absolvierte den engen Parcour am schnellsten und darüber hinaus auch noch fehlerfrei und setzte sich so vor Jens Herrmann und Charalampos Karatopis an die Spitze des Qualifikations-Klassements. Christian Müller vom Driftteam Bavaria platzierte sich auf Platz 4.

Nach dem schon traditionellen "Einmarsch der Gladiatoren", bei dem jeder Teilnehmer der Shootout-Läufe untermalt von seiner eigenen Kampfmusik in die GDC-Arena einzog und ein kurzes Interview mit dem Moderator Billy "Wheel" Hilpert führte, begannen anschließend die Shootouts.

Die ersten acht Paarungen spiegelten bereits die Qualifikationsergebnisse wieder - so wie der Battle von Newcomer Chris Nigemeier gegen den routinierten Driftpiraten Mathias Dietz. Dietz war in Lahr zum ersten Mal in dieser Saison mit seinem BMW E30 Kompressor am Start und hatte daher noch Probleme mit der Einstellung des neu aufgebauten Fahrzeugs.

Parallel zeigte der "Rookie" Nigemeier Coolness sowie konstant gute Leistungen und warf den erfahrenen Piraten so in der ersten Runde aus dem Wettbewerb.

Der Ranglisten-Erste Hans-Jürgen Reiss musste im Achtelfinale gegen den extrem schnellen Johannes Öxler antreten, der ihn mit fast vier Sekunden Vorsprung besiegte. Das wohl spannendste Achtelfinal-Duell lieferten sich Johannes Hountondji (76,09s) und Jens Herrmann (76,50s): Beide absolvierten die Strecken fehlerfrei und für den Zuschauer war mit bloßem Auge nicht zu erkennen, wer der Schnellere und damit Sieger war! Erst als DJ Mike Blank das Lied von Hountondji intonierte, brach Jubel aus.

Im Viertelfinale traf dann Öxler auf Nigemeier und bereits auf der ersten Strecke passierte das Unglück: Das Differential von Johannes Öxler quittierte seinen Dienst und dessen BMW E36 musste von der Strecke geschoben werden. Die Rennleitung setzte eine Kulanzzeit von fünf Minuten für die Reparatur an - unmöglich in dieser Zeit ein komplettes Differential zu wechseln. Dies hielt die Driftkollegen von TR Motorsport und dem Driftteam Bavaria allerdings nicht davon ab, trotzdem sofort mit der Reparatur zu beginnen. Nigemeier fuhr seine zweite Strecke jedoch ohne Gegner und zog damit praktisch kampflos ins Finale ein.

Im nächsten Viertelfinallauf kämpfte Charalampos "Babis" Karatopis gegen Johannes Hountondji und musste sich mit fünf Sekunden "Verspätung" geschlagen geben.

Im kleinen Finale wartete der Grieche dann auf seinen Gegner Johannes Öxler, dessen fleissige Schraubercrew die Hoffnung auf das Podest noch immer nicht vollends aufgegeben hatte und weiter fieberhaft am Einbau des Austausch-Differentials arbeitete. Als Öxler nicht rechtzeitig am Vorstart war, entschied die Rennleitung, dass das kleine Finale trotz dieses achtbaren Kampfgeists ohne ihn starten musste. "Babis" absolvierte seine Strecken ohne Gegner und erzielte den 3. Platz.

Das Finale um Platz 1 gewann Johannes Hountondji souverän mit einem Vorsprung von 12 Sekunde! Nigemeier hatte sich noch einen Fehler erlaubt, war aber überglücklich über den zweiten Platz!

Die Podiums-Platzierungen:

1. Platz: Johannes Hountondji, Nissan-Pickup V8
2. Platz: Chris Nigemeier, BMW E36 325i
3. Platz: Charalampos Karatopis, BMW E30 V8

Als die Siegerehrung schon fast begonnen hatte, konnte Johannes Öxler dann doch noch eine Ehrenrunde auf der Strecke drehen! Für diese kameradschaftliche Aktion erhielten er und sein Schrauberteam den Sonderpokal "Best of Show"!

Mathias Burdinski hatte mit mehr als 780 Kilometern die weiteste Anreise und erhielt dafür ebenfalls einen Sonderpokal.
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