Hochschule Geisenheim und das Auswärtige Amt der Region Ningxia, China, unterzeichnen Absichtserklärung

Ziel der Vereinbarung ist es, Kooperationen zwischen der Hochschule Geisenheim und den Hochschulen der Region Ningxia zu fördern / Dabei geht es sowohl um gemeinsame Forschungsprojekte als auch um den Studierendenaustausch

Die Delegation aus Ningxia mit ihren Geisenheimer Gastgebern © Hochschule Geisenheim (lifePR) ( Geisenheim, )
Eine hochrangige Delegation der autonomen Region Ningxia Hui aus China war Anfang August 2018 zu Gast an der Hochschule Geisenheim. Im Rahmen des Besuchs unterzeichneten der General Direktor des Auswärtigen Amts der Region, Kang Zhanping, und der Präsident der Hochschule Geisenheim, Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, eine Absichtserklärung. Beide Seiten wollen künftig die akademische Kommunikation und Kooperation zwischen der Hochschule im Rheingau und den Hochschulen der Region Ningxia ausbauen. Im Fokus stehen dabei die Bereiche Weinbau, Oenologie und Weinwirtschaft.

Die Region Ningxia ist eine der wichtigsten Weinanbauregionen im Nordwesten Chinas, mit hohem Wachstumspotenzial und günstigen klimatischen Bedingungen. Die 86 dort ansässigen Weingüter, von denen einige bereits internationale Auszeichnungen errangen, produzieren derzeit rund ein Viertel des chinesischen Weines. Sie sehen sich dabei mit einem grundlegenden Wandel des Verbraucherverhaltens konfrontiert: Die Konsumenten von chinesischem Wein verlangen ein vielfältigeres Angebot und vor allem bessere Qualität. Die Regierung hat deshalb ein Programm zur Entwicklung einer nachhaltigen, umweltverträglichen Weinwirtschaft aufgelegt. Um das Programm erfolgreich umsetzen zu können, möchte die Region ihren Winzern vor Ort nun die Möglichkeit geben, von der Expertise der Hochschule Geisenheim vor allem im Bereich Marketing zu profitieren.

„Das Auswärtige Amt in Ningxia wünscht sich von uns in erster Linie Unterstützung in der Ausbildung von Studierenden und Lehrpersonal“, so Schultz. Geplant ist, mit den Hochschulen der Region – vor allem mit der Ningxia Universität und deren eigener Weinschule – Kooperationsverträge über Studierenden-, Praktikanten- und Dozierendenaustausch sowie gemeinsame Forschungsprojekte abzuschließen.

„Für uns ist es eine große Wertschätzung und Anerkennung unserer Arbeit, dass das Auswärtige Amt als übergeordnete Behörde die Kooperationsvorhaben aktiv begleitet. Wir freuen uns, im nächsten Schritt vor Ort mit den Kolleginnen und Kollegen der Ningxia Universität konkrete Maßnahmen zu planen“, betont Schultz. Auch die Studierenden der Hochschule Geisenheim würden von der neuen Kooperation profitieren; sie hätten künftig noch mehr Chancen auf einen spannenden internationalen Praktikums- oder Studienaustauschplatz.

Die Hochschule Geisenheim unterhält in den Bereichen Obstbau und Technik bereits seit längerem Verbindungen nach China: Zur China Agricultural University in Peking sowie im Rahmen des Projekts GoodBerry zur Bejing Academy of Agriculture and Forestry Sciences. China war zuletzt zudem unter den Top 3 der Herkunftsländer von internationalen Studierenden der Hochschule Geisenheim. Die chinesischen Studierenden sind vor allem im englischsprachigen Bachelor-Studiengang International Wine Business und dem europäischen Master-Studiengang Vinifera EuroMaster eingeschrieben.
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