Zwischenbilanz in der Corona-Pandemie: Hochschule Bremen meistert aktuelle Herausforderungen

Statt Präsenz-Veranstaltungen: Hochschule Bremen sichert Lehre durch Online-Angebote und digitales Studium

(lifePR) ( Bremen, )
„Da bereits vor drei Wochen der Vorlesungsbetrieb an der Hochschule Bremen (HSB) begonnen hat, stellen für uns die massiven Einschränkungen durch die Corona-Pandemie vor große Herausforderungen. Aber wir haben die damit verbundenen Veränderungen dank dem hervorragenden Zusammenwirken aller Beteiligten in den Fakultäten und der Verwaltung sehr gut gemeistert“, erklärt Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey in einer ersten Zwischenbilanz der zurückliegenden Wochen. „Wir werden auch weiterhin unsere Anstrengungen darauf konzentrieren, dass unseren Studierenden trotz der widrigen Umstände möglichst keine Nachteile entstehen. In kürzester Zeit und mit großem Engagement und beispielloser Kreativität haben wir fast flächendeckend Alternativen in Form von Online-Lehrformaten auf den Weg gebracht.

Zunächst bis zum 19. April wird es an der HSB keine Präsenz-Lehrveranstaltungen geben. Außerdem gilt seit dem 24. März ein Notbetrieb, verbunden mit der Schließung aller Gebäude. Darauf hat die Hochschule mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen reagiert: So gibt beispielsweise zahlreiche Online-Angebote und Webinare für die Studierenden. Zudem verteilen die Professorinnen und Professoren Aufgaben in Videokonferenzen und halten mit den Studierenden individuell Kontakt, um Fragen zu beantworten. „Diese beziehen sich vor allem auf Abgabetermine für schriftliche Arbeiten oder Prüfungen“, so Prof. Dr. Thomas Pawlik, Konrektor für Studium und Lehre. „Um den Betrieb in den wichtigsten Verwaltungs- und Serviceeinheiten sowie den Fakultäten aufrechtzuerhalten, haben wir die Anwesenheit von Beschäftigten zwar auf das Notwendigste reduziert, dennoch sind wir online erreichbar.“

„Wir profitieren in dieser besonderen Situation sehr davon, dass wir viel Erfahrung mit digitalen Lehr- und Prüfungsformaten gesammelt haben“, so Thomas Pawlik weiter. „Was wir bislang entwickelt haben, kommt unseren Studierenden jetzt zugute. Wir arbeiten intensiv daran, diese Angebote kurzfristig weiter auszubauen.“

„Dafür benötigen wir jetzt Rückendeckung mit einem Sofort-Programm für den Ausbau der digitalen Infrastruktur, wie es zum Beispiel Berlin aufgelegt hat,“ unterstreicht Karin Luckey. „So ließe sich ein kräftiger Schub für die digitale Lehre und für individuelle Studienbedingungen schaffen. Als HSB könnten wir mit einer nachhaltig gestärkten digitalen Infrastruktur die Weichen für einen weitgehend verlässlichen Studienverlauf im Sommersemester 2020 stellen, um auch weiterhin die dringend benötigten Fachkräfte zu qualifizieren. Und last but not least bliebe Bremen als Studienort attraktiv“, ist sich die Rektorin sicher.

Besonders lobt Karin Luckey die gute Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule sowie die Abstimmung mit dem Wissenschaftsressort. „Innerhalb kürzester Zeit haben unsere Expertinnen und Experten aus der Verwaltung, dem Rechenzentrum, dem Multi Media Competence Center und dem Zentrum für Lehre und Lernen im engen Austausch mit den Fakultäten verschiedene Lösungen realisiert, um unsere Studierenden bestmöglich zu betreuen.“ Außerdem musste die Erreichbarkeit von Anlaufstellen wie dem Immatrikulations- und Prüfungsamt oder der Studienberatung geregelt werden. Als zusätzlichen Service wurde auf der Homepage der HSB eine Informationsseite eingerichtet samt einer Liste Studierende und Beschäftigte mit häufig gestellten Fragen. Diese FAQ-Liste wird fortlaufend auf Deutsch und Englisch aktualisiert (www.hs-bremen.de).

Von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sind auch die Beschäftigten in der Verwaltung und anderen Organisationseinheiten der HSB massiv betroffen. Die meisten Beschäftigten arbeiten so weit wie möglich von zu Hause aus. Bei Bedarf teilen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Teams auf, die abwechselnd gilt im Schichtbetrieb vor Ort anwesend sind.

Nach aktuellem Stand sollen Präsenzveranstaltungen an der HSB wieder ab 20. April möglich sein.
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