Von sprechenden Blumen und eiskalten Racheengeln: Hochschule Bremen veranstaltet virtuelle Lesung zum Thema Bioökonomie

Texte sind als Podcasts ab 9. Dezember abrufbar

(lifePR) ( Bremen, )
Spannende Kurztexte und anrührende Geschichten, passend zum aktuellen Wissenschaftsjahr Bioökonomie, bietet ab dem 9. Dezember als Podcasts die virtuelle Lesung der Hochschule Bremen. Lehrende der verschiedenen Fakultäten der Hochschule lesen phantastische Miniaturen zu Naturthemen, manche ernst und manche heiter. Beteiligt sind mit ihren Texten außerdem sieben Autorinnen und Autoren aus Bremen und „umzu“. Utopie und Dystopie, Mysterium und Mythos, Hinterlist und Heilung ziehen sich durch die Beiträge.

2020 wird den meisten wohl als das „Jahr der Pandemie“ in Erinnerung bleiben. Doch jenseits von Corona ist 2020 auch ganz offiziell das Wissenschaftsjahr der Bioökonomie. Zahlreiche Veranstaltungen und Projekte, koordiniert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, finden in diesem Rahmen statt. Die Hochschule Bremen setzt mit Ihrem Lese-Projekt einen kulturellen Schwerpunkt und freut sich über die Unterstützung von Projektpartnern und Autoren. Entstanden sind insgesamt ca. 90 Minuten Hörgenuss. Dieser kann auch häppchenweise konsumiert werden: Die Texte sind das gesamte Wintersemester (bis Ende März 2021) online verfügbar.

Die virtuelle Lesung umfasst drei Themenbereiche:
Utopie und Dystopie: Steuern wir auf einen „Weltuntergang“ zu, gerade weil wir so erfolgreich die Natur beherrschen und ausbeuten können? Und wem gehört die Welt? Ist auch alles beherrschbar, was der Natur abgeschaut und technologisch umgesetzt werden kann? Die utopischen Texte vermitteln eine Wahrnehmung der Problemlage, und lassen uns fragen: Wohin treibt die Bioökonomie der Zukunft?

Mysterium und Mythos: Eine zweite Gruppe von Texten thematisiert unsere Projektionen auf die Natur: Können wir sie deuten und verstehen? Bleibt sie ein Mysterium trotz aller wissenschaftlichen und technischen Möglichkeiten? Ist sie deswegen schön, anrührend und besonders? Oder verklären wir die Natur, nicht nur philosophisch? Die phantastischen Texte geben keine Erklärungen, sondern zeigen die andere Seite der Bioökonomie.

Hinterlist und Heilung: Ist die Natur so harmlos, wie sie scheint? Kann sie auch hinterlistig und heimtückisch werden? Dient sie, indem wir sie uns zunutze machen, der Heilung? Oder lauert hinter der Ecke, beim Waldspaziergang oder im Garten die „Rache der eiskalten Sophie“? Hier gibt es kleine, spannende Kriminalstücke zu hören. Der Ausgang ist wie immer offen und wird vorab nicht verraten.

Die lange Bio Nacht war eigentlich als ganz reale Kulturveranstaltung im Theatercafé Falstaff geplant und hatte einen Vorläufer im letzten Jahr mit dem Thema Künstliche Intelligenz. Doch dann kam Corona dazwischen, und es wurde eine virtuelle Lesung daraus. Der Vorteil: Alle Beiträge sind als Podcasts den ganzen Winter über auf einer Seite der Hochschule Bremen verfügbar.

Veranstalter sind die beiden Internationalen Studiengänge Angewandte Freizeitwissenschaft und Bionik der Hochschule Bremen. Dr. Dieter Brinkmann hat die Texte gesichtet und ausgewählt. Unterstützt wird das Projekt vom Literaturkontor Bremen und von der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar.

Die Texte sind als Podcasts ab dem 9. Dezember abrufbar unter: www.hs-bremen.de/bionacht
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