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Pressemitteilung BoxID: 732030 (Hochschule Bremen)
  • Hochschule Bremen
  • Neustadtswall 30
  • 28199 Bremen
  • http://www.hs-bremen.de
  • Ansprechpartner
  • Prof. Dr.-Ing. Silke Eckardt
  • +49 (421) 5905-3427

Rückbau von Offshore Windparks: Forschungsprojekt mit Praxispartnern gestartet

Ziel: Ermittlung und Bewertung von Rückbaustrategien

(lifePR) (Bremen, ) Wie können Offshore-Windparks effizient zurückgebaut werden? Welche technischen Konzepte gibt es dafür und welche Auswirkungen auf die Umwelt und Rückbaukosten müssen berücksichtigt werden? Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt „SeeOff –Strategieentwicklung zum effizienten Rückbau von Offshore Windparks“ ist Anfang November 2018 gestartet und wird entsprechende Rückbaustrategien zusammen mit den beteiligten Unternehmen und der Branche entwickeln. Die für 2021 erwarteten Ergebnisse des Forschungsprojekts werden in einem Handbuch zur Ermittlung und Bewertung von Rückbaustrategien zusammengetragen und der Offshore-Windenergie-Branche zur Verfügung gestellt.

In der europäischen Nord- und Ostsee müssen in den nächsten zehn bis 15 Jahren mehrere Offshore-Windparks zurückgebaut werden. Auf Grund mangelnder Erfahrungen – weltweit wurden bislang nur drei Offshore-Windparks zurückgebaut – steht die Branche vor einer Vielzahl an Herausforderungen. Derzeit sind weder die mit dem Rückbau verbundenen Anforderungen, Techniken oder Verfahren der Demontage, Logistik und des Recyclings, noch die daraus resultierenden Kosten und Wirkungen auf Mensch und Umwelt ausreichend bekannt.

Die Hochschule Bremen übernimmt im Rahmen des Vorhabens die Projektkoordination. Zu den Verbundpartnern gehören die Deutsche Windtechnik Repowering GmbH & Co. KG, die Nehlsen GmbH & Co. KG und die Stiftung Offshore-Windenergie. Zur Ergänzung der Expertise und Evaluation der Projektergebnisse erfolgt ein enger Austausch mit den assoziierten Partnern Vattenfall Europe Windkraft GmbH, TenneT Offshore GmbH und EnBW Energie Baden-Württemberg AG sowie einem breit aufgestellten Expertenbeirat. Das Projekt wird mit 1,1 Mio. Euro über eine Laufzeit von drei Jahren vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms gefördert.