Hochschule Bremen initiiert mit fünf weiteren Partnerhochschulen eine europäische Universität

Vertragsunterzeichnung am 30. September

(lifePR) ( Bremen, )
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„European ENGAGED University (EEU)“ entwickelt ein zukunftsweisendes Bildungs- und Forschungssystem, das als Innovationsmotor für die Regionalentwicklung wirkt – Studieren in Europa ohne bürokratische Hürden


Am 30. September 2020 verständigte sich ein Konsortium aus sechs Hochschulen - darunter die Hochschule Bremen (HSB) - unter der Leitung der niederländischen Hanzehogeschool in Groningen auf die Unterzeichnung eines Multilateralen Abkommens (ERASMUS+). Ziel ist, die Entwicklung der Europäischen ENGAGED-Universität (EEU) fortzusetzen. Die EEU wird Vorreiter eines neuen Modells für die europäische Universität sein, bei dem der Universitätscampus neu definiert wird als die koordinierende Kraft für eine gesamteuropäische, innovationsorientierte und offene Gemeinschaft.

Mit dem EU-Programm „European ENGAGED University (EEU)“ sollen neue, innovative Hochschulmodelle in Europa entwickelt werden, die die Ziele Europas durch einen offenen Bildungs- und Forschungsraum und gemeinsame Rahmenbedingungen fördern und unterstützten. Die HSB verfügt seit Jahrzehnten bereits über acht Studiengänge, die Europa im Fokus haben. Mit ihrem internationalen Profil ist sie bereits heute mit 230 Erasmus-Partnern in Deutschland führend. Die EU-Forschungsförderungsprogramme spielen bei der HSB eine zentrale Rolle.

„Uns verbindet das Ziel, als europäische Hochschulen, Motor für das regionale Innovationssystem zu sein und transferorientierte Wissenschaft gemeinsam mit Wirtschaft, Politik und Verwaltung und der Zivilgesellschaft zu betreiben“, so Prof. Dr. Karin Luckey, Rektorin der HSB. „Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt, um unsere strategische Entwicklung als internationale Hochschule in Europa fortzusetzen“.

Die European ENGAGED University (EEU), will ihren Studierenden einen innovativen, flexiblen und vielfältigen Zugang zu den Studienangeboten schaffen. „Als ‚Europäische Universität‘ möchten wir das vollenden, was der so genannte Bologna-Prozess zwar angestoßen, aber nicht zu Ende gebracht hat,“ betont Karin Luckey. „So soll es möglich sein, mit einem einzigen Studierendenausweis in einer der insgesamt sechs Partner-Hochschulen zu studieren. Und zwar nach einheitlichem Lehrplan, in verschiedenen Sprachen, mit einem europäischen Abschluss, verbunden mit Kenntnissen über die verschiedenen europäischen Kulturen.“

Dass sich die Hochschule Bremen stets im Sinne des Verbundantrages als Hochschule in und für Europa verstanden hat, belegen die zahlreichen Hochschulkooperationen mit Partner-Universitäten in praktisch allen europäischen Staaten sowie internationale zahlreiche Studienprogramme, von den einige seit Jahrzehnten einen unmittelbaren inhaltlichen Bezug zu Europa aufweisen, wie „Europäischer Studiengang Wirtschaft und Verwaltung“, „European Finance and Accounting“, „Internationaler Studiengang Politikmanagement“, „Business Administration“ mit Doppelabschlüssen unter anderem Spanien und Frankreich, Master in „European Studies“ oder „European Asian Management“ sowie als Gründungmitglied der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH).

Dies sind die Konsortialpartner der Hochschule Bremen:
Hanzehogeschool Groningen (University of Applied Sciences), Netherlands
Instituto Politecnico de Braganca, Portugal
Alexandru Ioan Cuza University of Iasi, Romania
Waterford Institute of Technology, Ireland
Tampereen ammattikorkeakoulu Oy (University of Applied Sciences), Finland
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