HIS unterstützt Litauen beim Aufbau eines Monitoringsystems für Hochschulbildung und Forschung

Von links: Arturas Piliponis (Ernst & Young Baltic), Prof. Martin Leitner (HIS), Julija Umbrasaitė (MOSTA), Linas Šneideris (Ernst & Young Baltic), Harald Gilch (HIS), Jurgita Petrauskienė (MOSTA), Peter Müßig-Trapp (HIS), Dominic Orr (HIS) (lifePR) ( Hannover, )
Das Wissenschaftsministerium Litauens arbeitet derzeit mit Hilfe seines Research and Higher Education Monitoring and Analysis Centre MOSTA daran, ein landesweites Monitoring‐ und Analysesystem für die Bereiche Hochschulbildung und Forschung aufzubauen. Zusammen mit den Partnern Ernst & Young Baltic und S2P (Solutions to Perform) unterstützt die HIS GmbH mit ihrer Expertise dieses Projekt. In einem Workshop bei HIS in Hannover wurde nun die Startphase abgeschlossen und das weitere Vorgehen bei der Definition der strategischen Ziele, der Abgrenzung der Monitoringbereiche und der Entwicklung der eigentlichen Indikatoren beschlossen.

Die Republik Litauen hat - wie alle Länder Osteuropas in den letzten zwanzig Jahren - einen kompletten Umbruch hinter sich, von dem auch das Bildungssystem in enormem Ausmaß betroffen war. Nachdem sich inzwischen praktisch überall neue Strukturen etabliert haben, ist die Litauische Regierung nun dabei, ihre Systeme zur Steuerung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen neu zu konzipieren, um damit zukünftig leistungsfähige Instrumente für die politische und gesellschaftliche Diskussion und Entscheidungsfindung zur Verfügung zu stellen.

Die Entwicklung und Implementierung des neuen Monitoring- und Analysetools für Hochschulbildung und Forschung wurde nun von MOSTA an ein Konsortium aus Ernst & Young Baltic, S2P und HIS vergeben, wobei die HIS GmbH vor allem ihre Expertise aus diversen ähnlichen Projektzusammenhängen einbringt. Ein HISExpertenteam aus allen drei Unternehmensbereichen - der Hochschul-IT, dem HIS-Institut für Hochschulforschung und der Hochschulentwicklung - setzt hierfür das HIS-Know-how gebündelt und effizient ein.

Nach einem schon erfolgreich abgeschlossenen Vorgängerprojekt für die nationale Bildungsberichterstattung in Litauen ist im Juli 2011 in Vilnius der Projektstart erfolgt. Jetzt kamen die Projektbeteiligten in Hannover zu einem eintägigen Workshop zusammen, um die theoretischen Grundlagen für das zukünftige System zu diskutieren. Die HIS-Experten konnten dabei auf ihr vielfältiges Know-how aus der Grundlagen- und Forschungsarbeit wie z. B. am Nationalen Bildungsbericht "Bildung in Deutschland" oder am Nationalen Bildungspanel NEPS genauso zurückgreifen wie auf praktische Erfahrungen bei der erfolgreichen Einrichtung von Monitoringsystemen wie dem Hochschulkennzahlensystem Niedersachsen oder dem Informationssystem für die Entscheidungsvorbereitung in Hochschulplanung und Hochschulpolitik ICE (Information, Controlling, Entscheidung).

Dr. Harald Gilch als Leiter des HIS-Expertenteams meint dazu: "Wir konnten die konstruktive und inspirierende Atmosphäre hier in unserem Hause nutzen, um nicht nur sachlich wichtige Meilensteine für die nächsten Projektphasen zu präzisieren und festzulegen. Für ein solch ehrgeiziges und ambitioniertes Projekt, das in Litauen sicherlich noch sehr kontrovers diskutiert werden wird, ist es auch notwendig, ein unbedingtes Commitment zwischen allen Projektbeteiligten zu erzielen, um auf einer Basis des gegenseitigen Vertrauens die weiteren schwierigen Projektphasen erfolgreich bewältigen zu können." In ihrer Bilanz zum Abschluss des Workshops waren sich alle einig: "We are now ready to go on!"
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