Seven Summits der Alpen

In weniger als 30 Tagen auf die sieben höchsten Gipfel der sieben Alpenländer

Triglav (lifePR) ( München, )
Unterwegs in sieben Alpenländern

Wer nicht rund um den Globus unterwegs sein will, um die Seven Summits zu erobern, kann mit dem Trekkingreiseveranstalter Hauser Exkursionen die Seven Summits der Alpen besteigen. In welchem Abstand die Gipfel bestiegen werden - ob in vier Wochen oder verteilt über Jahre - bleibt den Bergsteigern überlassen, die auch die Reihenfolge der Touren bestimmen können. Hauser stellt einen Profibergführer und führt die persönlichen Gipfelbücher. Je nach Gipfel dauern die einzelnen Besteigungen zwischen zwei und vier Tagen.

Getestet - Alexander Römer in weniger als 30 Tagen auf den sieben Höchsten der Alpenl

Anfang August war es geschafft! Nach nur 26 Tagen ist Alexander Römer, Bergführer und Leiter der Bergschule Hauser Alpin, von den sieben höchsten Gipfeln der sieben Alpenländer zurückgekehrt. Bestiegen hat er sie mit einem Filmemacher und - je nach Berg - unterschiedlichen Reisegästen. "Ich habe 2903 Kilometer Fahrstrecke hinter mir. Von Ost nach West, quer durch die Alpen von Slowenien über Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Italien und Frankreich. Im Aufstieg auf alle Seven Summits der Alpen waren es über 16.000 Höhenmeter."

Vom Triglav bis zum Mont Blanc

Als erster wurde der 2864 Meter hohe Triglav in Slowenien in Angriff genommen. Der Zustieg ist leicht, sehr lang, aber abwechslungsreich. Lediglich der felsige Gipfelaufbau erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Die ausgesetzten Stellen sind teilweise mit Drahtseilen versehen. Anschließend ging es weiter nach Heiligenblut in Österreich, Ausgangspunkt für die Besteigung des 3798 Meter hohen Großglockner. Über die Salmhütte führte der Weg hinauf zur Adlersruh, der höchstgelegenen Hütte in den Ostalpen. "Anstatt das Knacken von hart gefrorenem Eis war nur Wasserrauschen wie an einem Sturzbach zu hören. So war es leider auch bei allen folgenden hohen Gipfeln", beschreibt Römer seinen Eindruck.

Zum dritten Gipfel, der Zugspitze in Deutschland, stieg er bei über 35 Grad Celsius zwischen riesigen Kalkwänden durch das Reintal zur gleichnamigen Hütte auf und am nächsten Tag unter wolkenverhangenem Gipfel über einen gesicherten Steig zum Gipfelkreuz.

Besonders angetan war Römer von der Vorderen Grauspitz in Liechtenstein: "So stelle ich mir das Bergsteigen vor 100 Jahren vor. Kein Weg, kein Schild, nur ein paar Trittspuren führen über abschüssiges Plattengelände und ausgesetzte Grate zum höchsten Gipfel des Fürstentums. Keine Menschenseele war unterwegs. Nur ein großes Rudel Steinböcke versperrte den Weg. Und die Aussicht auf das Dreiländereck Österreich, Schweiz und Liechtenstein ist von oben einmalig." Über den Großen Sankt Bernardino verlief die Fahretappe zum Gipfel Nummer fünf, dem italienischen Gran Paradiso, der über die Rifugio Vittorio Emanuele II bei bestem Wetter erreicht wurde. Das Gipfelerlebnis hat Römer allerdings weniger beglückend in Erinnerung: "Die letzten 80 Höhenmeter waren chaotisch. Mindestens 80 Personen drängten sich an dem Tag auf den schmalen und abschüssigen Kletterpassagen Richtung Gipfel. Es war ein einziges rücksichtsloses Geschubse. Am Nadelöhr kurz vor dem Gipfel pfiff auch noch eiskalter Wind über unsere Köpfe, während wir minutenlang in der Warteschleife standen."

Entschädigt dafür wurden der Bergführer und seine Begleiter in der Schweiz auf der Dufourspitze - für Römer der schönste Gipfel der Seven Summits der Alpen. "Steil, schmal, mit langem Zustieg und gigantischem Ausblick auf die umliegenden 4000er und im Gegensatz zu den anderen 4000ern relativ wenig los. Alpinistisch ist er, verglichen mit den anderen sechs, am schwierigsten zu besteigen. Zuletzt folgte in Frankreich der Mont Blanc, mit 4810 Metern der höchste Berg der Alpen. "Insgesamt steht er für mich auf dem hintersten Platz. Die Zustiege sind aus heutiger Sicht von objektiven Gefahren, wie z.B. Stein- und Eisschlag, deutlich mehr gefährdet als noch vor einigen Jahren. So wurden bei unserem Abstieg, kurz nach der Steinschlagrinne, zwei Bergsteiger, die alleine unterwegs waren, getroffen und per Hubschrauber ausgeflogen. Bei der Vielzahl der Outdoor-Sportler aus aller Welt, von denen etliche den Anforderungen nicht gewachsen sind, passiert dennoch erstaunlich wenig. Denn viele Seilschaften sind auch auf dem heutigen Normalweg mehr als überfordert. Die Hütten sind völlig überfüllt und die Wege zum Gipfel immer überlaufen. Doch trotzdem - alles in allem war die Besteigung der "Seven Summits der Alpen" in nur 26 Tagen von Ost nach West auf den Wegen der Erstbesteiger für Alexander Römer "eine fantastische Unternehmung".

Für wen ist die Tour geeignet

Für die Besteigung der sieben höchsten Gipfel der Alpenländer ist die gesamte Bandbreite bergsteigerischer Kenntnisse im alpinen Gelände nötig. Für die leichten Gipfel genügen bereits gute Wanderkenntnisse gepaart mit Trittsicherheit und guter Kondition. Je höher es nach oben geht, desto mehr Kenntnisse in Fels und Eis braucht man. Im Großen und Ganzen sind alle Gipfel mit - je nach Können - mehr oder weniger intensiver Vorbereitung in Begleitung eines staatlich geprüften Bergführers zu schaffen.

Termine, Preise und Leistungen
Die zwei- bis viertägigen Touren finden von Juli bis September statt und kosten zwischen € 110,--
(Zugspitze) und € 590,-- (Dufourspitze).
Weitere Informationen
089 / 23 50 06-77 oder www.hauser-exkursionen.de
Termine für die Multivisionsshow wie für Filmbeiträge finden sich auf der offiziellen Website
www.seven-summits-der-alpen.de
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