Handwerkskammer Reutlingen: Erfolgreich im Netz

Informationsveranstaltung der Handwerkskammer zum Thema Online-Marketing

Referent Uli Korn gab einen Überblick, worauf es beim digitalen Marketing ankommt (Foto: Handwerkskammer Reutlingen) (lifePR) ( Reutlingen, )
Wie kleine Betriebe das Internet und soziale Medien nutzen können, um Kunden zu gewinnen, darüber informierten sich kürzlich rund 90 Unternehmer in der Handwerkskammer Reutlingen.

Eine Reise buchen, Bücher, Konzertkarten oder Kleidung kaufen, das machen immer mehr Konsumenten online. Auch für lokal und regional tätige Unternehmen führe der Weg zum Auftrag immer häufiger über das Internet, betonte Referent Uli Korn: „Selbst bei einer persönlichen Empfehlung wird der Interessent sich selbst ein Bild machen und die Internetseite des Unternehmens besuchen.“

Für Korn, Geschäftsführer einer Marketingagentur, ist die Webseite daher das wichtigste Werkzeug für die Außendarstellung und Kundenansprache. Allerdings genüge es längst nicht mehr, mit einer Visitenkarte Marke Eigenbau im Netz präsent zu sein. Eine ansprechende Gestaltung, hochwertige Fotos und eine zeitgemäße technische Basis seien ein „Muss“. Schließlich soll die Seite auch auf dem Smartphone und dem Tablet funktionieren.

Welche digitalen Medien sind für Handwerker interessant? Eine pauschale Empfehlung könne es nicht geben, meinte Korn. Während ein soziales Netzwerk für einen Metzgerei durchaus ein schneller und kostengünstiger Weg sein könne, um über aktuelle Angebote zu informieren, seien für andere Branchen andere Kanäle interessanter, wie zum Beispiel ein Online-Shop.

Der Einstieg ins Online-Marketing führt deshalb über das Konzept. „Betriebe sollten sich klare Ziele setzen, was sie online erreichen wollen“, so Korn. Denn die Auswahl der Werkzeuge und Inhalte hänge davon ab, ob vor allem am Image gearbeitet, potenzielle Käufer angesprochen oder die Stammkundschaft gepflegt werden sollen.

An attraktivem Material dürfte es nicht mangeln. Denn viele Handwerker stellen Produkte her, die sich gut in Szene setzen lassen. Korns Empfehlung lautete deshalb: Fotos von Arbeiten auf der Webseite und in sozialen Netzwerke zu veröffentlichen und das Internet als virtuellen Ausstellungsraum zu nutzen. Im nächsten Schritt könne der Planungs- und Fertigungsprozess in einem Video dokumentiert werden.

Egal, welcher Kanal genutzt wird, das digitale Angebot will laufend gepflegt und aktuell gehalten werden. „Alte Inhalte interessieren wirklich niemanden – am wenigsten die Suchmaschinen“, so Korn.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des vom baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums geförderten Projekts „Digitallotse“ statt, das kleine und mittlere Betrieben beim Einstieg in digitale Geschäftsmodelle oder vernetzte Produktionsabläufe unterstützen soll.
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