Handwerk zeichnet seine Azubi-Elite aus

Die Sieger des diesjährigen Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks wurden von Harald Herrmann, dem Präsidenten der Handwerkskammer Reutlingen, und Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Eisert in der Schwarzwaldhalle in Baiersbronn geehrt (lifePR) ( Reutlingen, )
Die Sieger des diesjährigen Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks wurden am 9. Dezember 2015 von Harald Herrmann, dem Präsidenten der Handwerkskammer Reutlingen, und Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Eisert in Baiersbronn geehrt. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Journalistin Steffi Renz, für den musikalischen Rahmen sorgte die Gruppe "All about Davenport".

"Qualität und Vielfalt der Leistungen belegen eindrucksvoll das hohe Niveau der betrieblichen Ausbildung im Handwerk. Diese jungen Menschen sind Vorbilder", lobte Herrmann. Geehrt wurden neben den Kammer-, Landes- und Bundessiegerinnen und -siegern auch die drei Preisträger auf Bundesebene des Gestaltungswettbewerbs "Die Gute Form".

Die jungen Auszubildenden aus dem Bezirk der Handwerkskammer Reutlingen – und mit Ihnen ihre Ausbildungsbetriebe – waren auch in diesem Jahr sehr erfolgreich. „Sie stellten erneut Bundessieger beim Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks “, freut sich Eisert über dieses hervorragende Ergebnis.

Insgesamt konnten sich fünf von neun beteiligten Gesellinnen und Gesellen auf Bundesebene unter den ersten Drei platzieren. Sie setzten sich in ihren Berufen beim Abschluss des Wettbewerbs gegen die Konkurrenz durch. Zwei von ihnen wurden sogar zweimal ausgezeichnet.

Traditionsreicher Wettbewerb

Am Wettbewerb – der seit 1951 die besten Nachwuchstalente auf Kammer-, Landes- und Bundesebene ermittelt – kann nur teilnehmen, wer die Gesellenprüfung mit der Note „gut“ oder besser abgeschlossen hat: Immerhin 388 jungen Handwerkerinnen und Handwerkern ist dies im Kammerbezirk gelungen

Präsident Herrmann wertet dieses Ergebnis als Beleg für die engagierte Ausbildungsarbeit der Betriebe: „Der Erfolg der Junghandwerker ist immer auch ein Verdienst der Ausbilder, die den Nachwuchs betreuen.“ Dieses Ergebnis sei darüber hinaus aber auch ein Erfolg des dualen Ausbildungssystems – also der guten theoretischen Wissensvermittlung in den Berufsschulen, so Herrmann weiter.

Jede dritte Siegerin ist eine Frau

Insgesamt 96 Gesellinnen und Gesellen aus den Landkreisen Freudenstadt, Reutlingen, Tübingen, Sigmaringen und Zollernalb hatten sich in den vergangenen Monaten in die Siegerlisten des diesjährigen Leistungswettbewerbs eingetragen. Mehr als jede dritte Auszeichnung ging in diesem Jahr an eine Gesellin: Insgesamt 37 Frauen setzten sich in der Konkurrenz durch, darunter auch in traditionellen Handwerksberufen, wie beispielsweise bei den Fahrzeuglackierern, Malern, Stuckateuren oder den Raumausstattern.

Der Landkreise Reutlingen – hier gibt es die meisten Betriebe im Kammerbezirk – stellt mit 37 die meisten Siegerinnen und Sieger. Es folgt der Zollernalbkreis mit 21 Siegerinnen und Sieger, aus dem Landkreis Tübingen kommen 14, aus dem Landkreis Sigmaringen 13 und aus dem Landkreis Freudenstadt elf erfolgreiche Auszubildende.

Für die Erstplatzierten der Kammerausscheidung – 16 Frauen und 31 Männer – ging es dann auf Landesebene weiter, der in diesem Jahr von der Handwerkskammer Karlsruhe ausgerichtet wurde. Die Bundessieger wurden am 5. Dezember 2015 in Frankfurt/Main geehrt.

Schirmherrschaft des Bundespräsidenten

Der 64. Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW – Profis leisten was) und der 27. Wettbewerb "Die Gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten" wurden auch 2015 unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt. Als Träger der Wettbewerbe wurden der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk (SBB) bei der Ausführung zum wiederholten Mal unterstützt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Wettbewerb "Die Gute Form"

Im Wettbewerb „Die Gute Form“ wurden die Ausscheidungen auf Bundesebene in diesem Jahr in 34 Wettbewerbsberufen ausgetragen. In den ausgewählten Gewerken bewertet der Wettbewerb ästhetische Qualität, schöpferische Phantasie, Formgebung und Gestaltung der Gesellenstücke. Der Wettbewerb zeigt dadurch auf, welch hohe Bedeutung die Formgebung und Gestaltung in verschiedenen Handwerksberufen hat und wie sich Jugendliche darin mit viel Kreativität individuell entfalten können.

 
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