Wichtig ist Qualität: Lutz Hannemann feiert 50-jähriges Meisterjubiläum im Fotografenhandwerk

Goldener Meisterbrief an historischer Wirkungsstätte

von links: Ralph Bührig, Hauptgeschäftsführer der HWK Potsdam,  Fotografenmeister Lutz Hannemann, Josef Zens, Pressesprecher GFZ / Foto: HWK Potsdam/ Ines Weitermann (lifePR) ( Potsdam, )
„Wie eng Handwerk und Wissenschaft seit mehr als 100 Jahren miteinander verbunden sind, wird hier am Deutschen GeoForschungsZentrum in Potsdam (GFZ) immer wieder deutlich. Das Handwerk ist mit seinen Produktentwicklungen im Gerätebau, aber auch den fotografischen Dokumentationen, für unsere Wissenschaftler von großer Bedeutung bei der täglichen Arbeit. Wichtig war und ist dabei immer die Qualität der Handwerksleistungen, die ein Meisterbrief nicht besser dokumentieren kann.“ Mit diesen Worten begrüßte GfZ-Pressesprecher Josef Zens zu einem ganz besonderen Termin: Lutz Hannemann, Fotografenmeister aus Potsdam, nahm heute vom Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Potsdam, Ralph Bührig, in der denkmalgeschützten Historischen Bibliothek auf dem Telegrafenberg seinen Goldenen Meisterbrief entgegen. Genau auf den Tag vor 50 Jahren hatte er seine Meisterprüfung bestanden.

Fast 30 Jahre war das heutige GFZ Hannemanns Wirkungsstätte. 1964 startete er beim Geodätischen Institut, dem späteren Zentralinstitut für Physik und heutigen GeoForschungsZentrum. Entsprechend unterhaltend auch die Vielfalt der vielen Lebensereignisse, die Hannemann während dieser Zeit als Fotografenmeister begleitete und die er mit der heutigen Rückkehr an seine erste Wirkungsstätte kurzweilig aus dem Hut zauberte. Dazu gehörte neben den vielfältigen Aufgaben bei den Dokumentationen am GFZ und dessen wissenschaftlichen Arbeiten im Übrigen auch die Anfertigung des Doktorhutes des ersten deutschen Kosmonauten Siegmund Jähn.

Wie wertvoll darüber hinaus seine Arbeit als nach der Wende selbstständiger Handwerker war, unterstrich HWK-Chef Ralph Bührig: „Wichtige Phasen der Potsdamer Stadtentwicklung haben Sie in Bildern festgehalten. Wie kein zweiter haben Sie auch die Entwicklung des westbrandenburgischen Handwerks und auch der Handwerkskammer Potsdam seit den 90er Jahren begleitet. Sie haben mit Ihren Fotografien den Ereignissen ein Gesicht gegeben, Geschichten für Generationen in Bildern geschrieben. Für diese Jahrzehnte währende Arbeit danken wir Ihnen ganz herzlich.“
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