Das Projekt "Integration durch Ausbildung" bietet Perspektive für Geflüchtete

Das Projekt "Integration durch Ausbildung" bietet Perspektive für Geflüchtete (lifePR) ( Mannheim, )
Seit März 2017 betreut Lioba Kemper als „Kümmerin“ junge Geflüchtete in der Region Rhein-Neckar-Odenwald auf deren Weg in eine handwerkliche Ausbildung. 

Ein wichtiger Schritt hierbei ist die Information über die vielfältigen Ausbildungsberufe im Handwerk, ganz nach dem Motto “130 Berufe – 130 Chancen“.

Innerhalb der Beratungsgespräche wird ein individueller Unterstützungsplan erstellt. Dabei werden die schulischen Kenntnisse aus dem Heimatland, die aktuellen Deutschkenntnisse und persönlichen Interessen der jungen Menschen berücksichtigt.

Dieses Jahr starteten 33 der Projektteilnehmer eine Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung in 15 verschiedenen Handwerksberufen.

Ein Beispiel hierfür ist die Ausbildung zum Gebäudereiniger. Insgesamt 6 Projektteilnehmer aus Afghanistan, Gambia, Guinea, Nigeria, Somalia und Syrien bekamen in diesem und letzten Jahr einen Ausbildungsplatz bei der Firma Klinik Service GmbH in Heidelberg. Dort lernen die Azubis u.a. das fachgerechte Ausführen von Reinigungsaufträgen im Klinikbereich sowie den richtigen Einsatz der Materialien und Maschinen. Auch das Wissen über Hygienemaßnahmen,  Schädlingsbekämpfung, Gesundheits- und Umweltschutz sowie Qualitätsmanagement wird in diesem vielseitigen Ausbildungsberuf vermittelt.

Besonders stolz berichtet Projektteilnehmer Joof Bakery aus Gambia (Bild hintere Reihe rechts), dass er für das Schuljahr 2018/2019 von der gewerblichen Schule Metzingen eine Belobigung für besondere Lernleistungen erhalten hat. Sein Notendurschnitt des ersten Ausbildungsjahres liegt bei 1,6. “Ich wünsche allen Auszubildenden weiterhin viel Erfolg”, so Kemper abschließend.

Mit der vom Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderten neuen Projektlaufzeit ab 2020, können nicht nur Geflüchtete, sondern auch Neuzugewanderte vom Beratungs- und Unterstützungsangebot profitieren.

Betriebe dürfen gern Kontakt zu Lioba Kemper aufnehmen, falls in ihrem Betrieb Fragen zu dem Thema „Geflüchtete einstellen und ausbilden“, auftreten. Sie erhalten auch Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten vor und während der Ausbildung.
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