Boris-Berufswahlsiegel für die Kerschensteiner-Gemeinschaftsschule Mannheim wurde verlängert

In Berufsorientierung ein "sehr gut" / Jury: Vermittlung wichtiger Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit werden gefördert

v.l.n.r.: Thorsten Walter Fachbereich Bildung Koordination Übergang Schule-Beruf der Stadt Mannheim, Klaus Breitwieser, Jurorin Gabriele Ritter, Claudia Orth Bereichsleiterin Berufsbildung der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald und Alexander Urban vom Projektbüro Boris – Berufswahl-Siegel, Bild: Handwerkskammer Mannheim (lifePR) ( Mannheim, )
Viele Jugendliche stehen am Ende ihrer Schulzeit vor der Herausforderung, sich zwischen 350 dualen Ausbildungsberufen und zahlreichen fachschulischen Ausbildungsgängen für "ihren" Beruf entscheiden zu müssen. Erneut stellte sich die Kerschensteiner-Gemeinschaftsschule in Mannheim mit dem Thema Berufsorientierung einer Jury, die das Boris-Berufswahlsiegel vergibt und das für die nächsten fünf Jahre gilt.

In ihrer Laudatio stellte Gabriele Ritter für die Jury fest: "Ihre Schule ist in der Tat eine 'Schule für alle', die Schülern aller Schularten mit individueller Lernförderung begegnet". Dabei gehe die Schule weg vom Frontalunterricht hin zum Arbeit und Lernen in Lernbüros sowie Neigungs- und Talentgruppen.

Die Jury stellte einen sinnvollen Aufbau des Konzepts ab der Klassenstufe 5 fest, das gut abgestimmt sei und den Schülern vielfältige Möglichkeiten zum Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt gebe. Engagiert bewerbe sich die Schule an den jährlichen Projekten zur "Kooperativen Berufsorientierung", bei denen Schüler gemeinsam mit außerschulischen Partnern an der Lösung eines realen beruflichen Problems arbeiteten. Am Ende stehe, so Ritter, ein Produkt, eine Lösung oder eine Präsentation.

Im Gespräch berichteten Teilnehmer praxisnah und überzeugend, "wie nicht nur praktische Kenntnisse und Fertigkeiten entwickelt werden, sondern auch wichtige Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit", so Ritter weiter. Dabei werde den Schülern Eigenverantwortung übertragen, bei denen sie nicht nur die eigenen Aufgaben im Blick haben, sondern es gelte, vernetzt zu denken und das große Ganze zu sehen.

Persönliche Coachinggespräche, die wöchentlich stattfinden, haben eine große Bedeutung im Schulalltag. Die Jury habe sich davon überzeugen können, dass die Begleitung des Berufswahlprozesses durch die Schule ein hohes Maß einnehme und die Schüler "fit fürs Leben" machten. Und die Jury stellte fest: "Georg Kerschensteiner, dessen Philosophie sie an ihrer Schule leben und fortsetzen, würde sich bestimmt heute auch freuen".

Gabriele Ritter gratulierte namens der Jury zur erneuten Vergabe des Boris-Berufswahlsiegels. Wörtlich: "ich wünschen Ihnen weiterhin viele gute Ideen, den Lebensraum der Kerschensteiner Schule zu gestalten".

Thorsten Walter vom Fachbereich Bildung Koordination Übergang Schule-Beruf der Stadt Mannheim zeigte sich sehr erfreut über die erneute Zertifizierung der Kerschensteiner- Gemeinschaftsschule. Er habe den Ausführungen der Jury nichts mehr hinzuzufügen. Er überbrachte Grüße und Glückwünsche des Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und von Bildungsbürgermeister Ulrike Freundlieb. Und er ermunterte die Schule, da weiter zu machen, wo sie heute stehe, um auch zukünftige Schüler in Sachen Berufsorientierung fit zu machen.

In ganz Baden-Württemberg sind derzeit 550 Schulen berechtigt, das Berufswahlsiegel zu tragen. Das Schild "Boris" signalisiert Schülern und Eltern: Hier wird eine vorbildliche Berufsorientierung geboten.
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