Frische Hefe in der Nase

Bäcker auf Meisterkurs

Bäcker Hensler (lifePR) ( Koblenz, )
„Eines Morgens war ich vom Duft frischer Hefe aus der Backstube im elterlichen Betrieb so fasziniert, dass ich beschlossen habe, beruflich neu zu starten“, erzählt Informatiker Ingmar Hensler aus Limburg.

Jetzt bereitet er sich bei der Handwerkskammer Koblenz auf den Meisterbrief im Bäckerhandwerk vor. Eigentlich schien ihm das Bäckerhandwerk in die Wiege gelegt zu sein. Der Familienbetrieb existiert seit über 100 Jahren. Nach dem Abitur entschied sich der heute 33-Jährige jedoch zunächst für ein Informatikstudium.

„Ich habe in diesem Beruf einfach nicht die mir erhoffte Erfüllung gefunden“, erklärt er seinen Entschluss, beim Vater in die Lehre zu gehen. „Natürlich haben sich meine Eltern gefreut, dass die Backtradition fortgesetzt wird. Gedrängt haben sie mich aber nicht. Es war meine Entscheidung aus dem Bauch, und ich bin glücklich darüber“, betont er.

Dominique Müller aus Bad Breisig besucht den Meisterkurs, weil er sich „optimale berufliche Möglichkeiten“ verspricht. „Ich weiß noch nicht, wohin mein Weg geht. Bäcker haben immer Konjunktur, denke ich. Teil III und IV der Meisterprüfung stehen mir noch bevor und somit auch die Zeit, mich zu orientieren“, sagt er.

Im fachpraktischen Teil der Meisterprüfung müssen die Teilnehmer beweisen, dass sie fachlich up to date sind. In der Prüfung geht es nicht nur darum, verschiedene Brot- und Brötchensorten mit unterschiedlicher Form und Füllung, Plunderteig, Blätterteig-, Flecht-, Käse- und Teegebäck und diverse Desserts herzustellen, sondern es gilt auch, verkaufsgerecht zu präsentieren und zu dekorieren.

So gehört die Gestaltung eines Schaufensters unter einem bestimmten Motto mit Plakat und Preisschildern ebenso dazu wie das Verpacken von Backwaren und die fachgerechte Beratung. Gemäß dem Motto „Das Auge isst mit“ zaubern die Prüflinge phantasievolle Kreationen zu selbst gewählten Themen.

„Kaffeewelt“ hat beispielsweise Ingmar Hensler das Motto für sein Schaufenster genannt. Die Formtorte erinnert an eine Kaffeebohne. Eine aus Schokolade gegossene Kaffeetasse dient als Zier. Angelehnt an den jährlich stattfindenden „Zwiebelmarkt“ in Bad Breisig gestaltete Dominique Müller sein Schaufenster. Er hat dafür Zwiebel- und Speckbrötchen gebacken, Zwiebelmännchen geformt und Hefezöpfe geflochten und mit Zwiebeln und unterschiedlichen herzhaften Backwaren dekoriert. „Es macht Spaß, darüber nachzudenken, wie die Backwaren am besten zur Wirkung kommen“, sagt er.

Alle Teilnehmer des Meisterkurses bei der Handwerkskammer Koblenz sind sich einig: Mit dem Meisterbrief haben sich ihre beruflichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht, egal welche Richtung sie einschlagen werden. Sei es der Start in die Selbstständigkeit oder in eine andere leitende Position.
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