Sonntag, 17. Dezember 2017


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Nikolaus Schuchhardt wird 70 Jahre

Kassel, (lifePR) - 27 Jahre lang lenkte er als Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Kassel die Geschicke des nord-, ost- und mittelhessischen Handwerks, am Mittwoch, den 22. August, feiert Nikolaus Schuchhardt seinen 70. Geburtstag. Glückwünsche und Anerkennung für seine Verdienste für Handwerk und Region kamen von Gerhard Repp, Präsident der Handwerkskammer Kassel, und Hauptgeschäftsführer Peter Göbel. "Mit seinem großen Engagement hat er viel geleistet, wovon das Handwerk in Nord-, Ost- und Mittelhessen bis heute profitiert", so Repp und Göbel unisono.

Schuchhardts großes Thema war die Handwerksförderung: "Egal ob er sich für Energieeinsparung, Gestaltung oder Restaurierung im Handwerk stark machte, sein Ziel war stets, den Betrieben Marktchancen zu eröffnen und bei der Erschließung neuer Märkte Orientierung zu geben. Die Handwerksförderung war Ausgangspunkt seiner Überlegungen und Aktivitäten", so Repp über die Arbeit des gebürtigen Marburgers. Mit der Gründung des "Fördervereins für Neue Technik Photovoltaik und Regenerative Energien im Handwerk", der "Kasseler Werkakademie für Gestaltung" und der "Beratungsstelle für Handwerk und Denkmalpflege, Propstei Johannesberg" in Fulda habe Schuchhardt Trends und Entwicklungen so frühzeitig aufgegriffen, dass sie nicht nur landes-, sondern auch bundesweit Aufmerksamkeit erreichten. Auch die Messe HANDWERK, die Leistungsschau des Handwerks der Region, sei ohne seinen Einsatz nicht denkbar. "Bei alle dem war die Verbesserung der regionalen Wirtschaftstruktur stets der Schwerpunkt seines Engagements.

Und dazu gehörte für Schuchhardt auch der Auf- und Ausbau eines dezentralen Netzes von Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen im Kammerbezirk. So gehen die GmbH-Gründungen der Berufsbildungszentren in Fulda und Marburg mit auf seine Initiative zurück. Auch an der Einrichtung des Berufsbildungszentrums Kassel am heutigen Standort in der Falderbaumstraße in Waldau war Schuchhardt maßgeblich beteiligt.

International engagiert sich der Diplom-Volkswirt in Polen, auf den Philippinen sowie in Russland. "Die Kammerpartnerschaften auf den Philippinen und in Polen stärkten die Handwerksorganisationen sowie die handwerklichen Klein- und Mittelbetriebe vor Ort, der internationale Austausch war damals aber auch für die Handwerkskammer Kassel wichtig", erklärte Repp weiter. Große Verdienste habe Schuchhardt sich aber auch beim Aufbau des Handwerks in den neuen Bundesländern erworben.

Am 1. Oktober 1966 begann Schuchhardt seine Laufbahn bei der Handwerkskammer Kassel als Geschäftsführer, bevor er 1975 zum Hauptgeschäftsführer gewählt wurde. "Er entwickelte die Kammer er zu einem modernen Dienstleistungszentrum mit überregionaler Ausstrahlung", sagte Göbel. So entstanden in seiner Amtszeit unter anderem Technologie-Transfer-Beratungsstellen, die betriebswirtschaftliche und technische Beratung, die Außenwirtschaftsberatung, sowie eine Umwelt- und Gestaltungsberatung. "Er baute die Dienstleistungen und das Serviceangebot der Kammer frühzeitig und weitgehend aus, um den Handwerksbetrieben alle Möglichkeiten einer effizienten Betriebsführung zu vermitteln und schuf zusätzlich Förderungseinrichtungen, mit denen die Handwerkskammer ihren Betrieben in allen Fragen der betriebswirtschaftlichen und technischen Betriebsführung zur Seite steht."

Neben seinen Aufgaben in der Kammer war Schuchhardt in zahlreichen Ausschüssen und Arbeitskreisen des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammer, des Hessischen Handwerkstages und verschiedener Fördereinrichtungen im Kammerbezirk aktiv, zum Beispiel ZDH-Beirat Unternehmensführung, im Redaktionsbeirat der Herausgeberkammern der Deutschen Handwerks Zeitung, Vorsitzender des Beirates der Anwenderkammern der ostbayerischen Datenverarbeitungsgesellschaft, im Aufsichtsrat der Gesellschaft für Handwerksmessen und -ausstellungs GmbH, stellvertretender Vorsitzender des Kasseler Hochschulbundes, Beirat des Institutes für Technische Betriebsführung, Vertreterversammlung der SIGNAL Unfall und der IDUNA Leben, Vorstandsmitglied im Ost-West-Zentrum, Vorstandsmitglied Pro Nordhessen und Aufsichtsratmitglied der Kasseler Bank. Aber auch in Kassel war der Vater von zwei Kindern, der heute in zweiter Ehe verheiratet ist, vielfältig engagiert und gehört beispielsweise dem Vorstand der Freunde des Stadtmuseums an.

Für diesen Einsatz erhielt Schuchhardt zahlreiche Auszeichnungen wie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, das Handwerkszeichen in Gold des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, den Ehrenring der Kammer sowie polnische und philippinische Ehrungen.

"Allein dieser kleine Ausschnitt seiner vielfältigen Aktivitäten in Nord-, Ost- und Mittelhessen, sowie darüber hinaus, macht deutlich, wie groß und unermüdlich sein Einsatz für das Handwerk und dessen Organisationen war" sagte Repp. "Wenn man von Nikolaus Schuchhardt eines mit Fug und Recht sagen kann, dann, dass der Wirtschaftsbereich Handwerk bis heute einen bedeutenden Teil seines Lebens ausmacht." Denn auch in seinem Ruhestand ist Schuchhardt nach wie vor aktiv, hat unter anderem einen Lehrauftrag an der Universität Kassel und ist Co-Leiter des Regionalbüros des Senior Experten Service. Jüngst berief ihn der ZDH in ein Projekt der Robert-Bosch-Stiftung.
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