Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper vergibt Dr. Wilhelm Oberdörffer-Preis und Eduard Söring-Preis 2008

Ausgezeichnet: Anna Laudere, Alexander Tsymbalyuk und Olivia Jeremias erhalten Nachwuchspreise

(lifePR) ( Hamburg, )
Die Tänzerin Anna Laudere und der russische Bass Alexander Tsymbalyuk erhalten die diesjährigen Dr. Wilhelm Oberdörffer-Preise 2008. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper seit 1966 herausragende junge Künstler der Staatsoper Hamburg und des HAMBURG BALLETT – JOHN NEUMEIER. Die Preise werden am 2. Februar 2008 im Rahmen des Operndinners in der Hamburgischen Staatsoper verliehen. Am gleichen Abend erhält Olivia Jeremias, Solocellistin der Philharmoniker Hamburg, den Eduard Söring-Preis.

Seit ihrem Bestehen engagiert sich die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper für den Nachwuchs. 2008 wird der mit 7.000 Euro dotierte Dr. Wilhelm Oberdörffer-Preis zum 42. Mal vergeben – der erste Preisträger war Hans Sotin, ihm folgten unter anderen Franz Grundheber, Hanna Schwarz, Kurt Streit, Gigy Hyatt und Gamal Gouda. Der ebenfalls mit 7.000 Euro ausgestattete Eduard Söring-Preis würdigt junge Musiker aus dem Philharmonischen Staatsorchester. Die gezielte Nachwuchsförderung der Stiftung hat mit der Auslobung der beiden Preise begonnen und wird seit 1994 auch mit der Gründung und Unterstützung des Internationalen Opernstudios der Staatsoper fortgesetzt. »Die Förderung des Nachwuchses an der Hamburgischen Staatsoper bleibt weiterhin ein Schwerpunkt der Arbeit unserer Stiftung«, sagt Dr. h. c. Hans-Heinrich Bruns, Geschäftsführer der Stiftung. »Neben der Förderung des ‚Internationalen Opernstudios’ manifestiert sich dieses vor allem in der Verleihung der Dr. Wilhelm Oberdörffer-Preise und des Eduard Söring-Preises. Es erfüllt die Stiftung durchaus mit Stolz, dass Preisträger der letzten Jahre, wie beispielsweise Aleksandra Kurzak, Inga Kalna, Maite Beaumont und Jan Buchwald mittlerweile auch international Erfolg haben.«

Die diesjährige Preisträgerin Anna Laudere wurde im lettischen Sigulda geboren und erhielt ihre Tanzausbildung in Riga sowie an der Ballettschule des HAMBURG BALLETT. Seit 2001 tanzt sie in der Hamburger Compagnie. John Neumeier choreografierte für sie das »Fräulein, das nie lacht« in seinem Ballett »Parzival – Episoden und Echo«, das 2006 in Baden-Baden uraufgeführt wurde. Bei der Wiederaufnahme von »Die Möwe« 2007 in Baden-Baden debütierte Anna Laudere als Nina Michajlowna Sartschnaja. Soli tanzte sie in John Neumeiers Ballett »Lieder der Nacht« sowie in George Balanchines »Jewels – Smaragde/Rubine«. Zu ihrem Repertoire gehören darüber hinaus die Königin in »Dornröschen«, Rosalinde in »Romeo und Julia« sowie die Prinzessin aus einem anderen Land und die Stiefschwester in »A Cinderella Story«. In der laufenden Saison tanzt sie im »Weihnachtsoratorium«, in »Die kleine Meerjungfrau«, in »Der Nussknacker« und in »Tod in Venedig«. Im Rahmen der Wiederaufnahme von »Othello« auf Kampnagel Hamburg im Februar 2008 wird Anna Laudere die Desdemona tanzen.

Alexander Tsymbalyuk wurde in Odessa in der Südukraine geboren. Mit dem fünften Lebensjahr begann seine vielseitige musikalische Ausbildung, die ihn vom Klavier über das Schlagzeug bis zum Gesang führte. Ab 1995 studierte er bei Vasilij Navrotsky am Konservatorium seiner Heimatstadt und gewann schon bald erste Wettbewerbe und Stipendien. 2001 bis 2003 war der junge Bass Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg, seit der Saison 2003/04 ist er festes Mitglied des Ensembles. Seitdem hat er sein Repertoire kontinuierlich um Partien wie Masetto (»Don Giovanni«), Ssurin (»Pique Dame«), Colline (»La Bohème«), Sparafucile (»Rigoletto«), The Novice’s Friend (»Billy Budd«) und Titurel (»Parsifal«) erweitert. Im September 2006 gewann Alexander Tsymbalyuk den Jelena-Obraszowa-Wettbewerb in Moskau, in der laufenden Spielzeit ist der Bass unter anderem noch in »La Bohème«, »Salome« und »La Traviata« zu hören.

Die Solocellistin Olivia Jeremias erhielt bereits mit fünf Jahren ihren ersten Cellounterricht. Sie studierte an der »Carl Maria von Weber«-Hochschule in Dresden und an der Royal Academy of Music in London und gewann zahlreiche Wettbewerbe. 2004 erhielt sie den »Pierre Fournier«-Sonderpreis. Seit September 2005 ist Olivia Jeremias Solocellistin der Philharmoniker Hamburg, tritt aber auch regelmäßig als Solistin mit verschiedenen Orchestern auf. So spielte sie kürzlich Tan Duns Cellokonzert »The Map« mit den Essener Philharmonikern und war zu Gast bei Musikfestivals in Irland, England, Spanien und in den USA.
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