Corona schadet dem Ergebnis der GVV Versicherungen nicht

Christof Sommer
(lifePR) ( Köln, )
Die GVV Versicherungen sind auch angesichts der großen Herausforderungen der Pandemie mit dem Verlauf des vergangenen Jahres zufrieden. So stellt Wolfgang Schwade, Vorstandsvorsitzender der GVV Versicherungen, erfreut fest: „Wir konnten sowohl die Ergebnisse in der Kommunalversicherung als auch im Privatkundengeschäft (GVV Direkt) deutlich verbessern.“

Die Combined Ratio (das Verhältnis von Aufwand zu Prämie, Schaden-/Kostenquote) in der Kommunalversicherung verbesserte sich auf gute 89,0%; beim Privatkundengeschäft lag sie mit 90,8 % nur geringfügig darüber.

Bei der Mitgliederversammlung heute (23. Juni 2021) im Kölner Gürzenich mit Maske und ohne gemeinsames Mittagessen machte das Szenario noch einmal deutlich: Ohne Einschränkungen und präzises Einhalten der Corona-Regeln sind solche Versammlungen einfach noch nicht möglich. Gleichwohl hat sich GVV Kommunal für die Durchführung der Veranstaltung in Präsenz entschieden, um den Mitgliedern eine direkte Beteiligung zu ermöglichen.

Dabei war es gerade die Pandemie, die die Ergebnisse der GVV positiv stützt: Die Anzahl der Basisschäden ist im Jahr 2020 deutlich gesunken. Das ist auf die durch COVID-19 gesunkene Wirtschaftsdynamik, die erheblichen Kontaktbeschränkungen und die stark gesunkenen Reisetätigkeiten zurückzuführen. Auch die Natur half dem GVV Konzern zu dem großen Sprung in die Gewinnzone: Die Belastungen durch Großschadensereignisse und Naturkatastrophen waren im abgelaufenen Geschäftsjahr ebenfalls geringer als im Jahr zuvor. „Das Ergebnis in der Allgemeinen Haftpflichtversicherung konnten wir durch die Preisanpassungen im Krankenhausgeschäft verbessern“, berichtete GVV-Chef Wolfgang Schwade.

Die Kraftfahrthaftpflichtversicherung und die Kaskoversicherung entwickelten sich ebenfalls positiv. Auch das liegt vor allem am verringerten Verkehrsaufkommen. Mit der Tochtergesellschaft GVV Direkt ist der Vorstand ebenfalls zufrieden.

„Corona hat uns in der internen Organisation vor besondere Herausforderungen gestellt. Wir sind sehr erfreut, dass wir ein schnelles Wechseln ins mobile Arbeiten möglich machen und unseren Geschäftsbetrieb bei unverändert guter Qualität fortführen konnten,“ so berichtet Finanzvorstand Adalbert Bader. In Folge der geringeren wirtschaftliche Aktivität und der eingeschränkten Mobilität sind die Schadenfrequenzen in vielen Sparten niedriger ausgefallen. Andererseits war es in Zeiten der Pandemie erheblich schwieriger, zusätzliches Neugeschäft zu akquirieren. „Wir konnten unser Ergebnis im Privatkundengeschäft dennoch auch angesichts der ungewöhnlich günstigen Schadenentwicklung deutlich steigern. Auch mit dem Kapitalanlagengeschäft sind wir bei den schwierigen Rahmenbedingungen zufrieden“, fasst Adalbert Bader seinen Rückblick zusammen.

Schwerpunkt lag in 2020 auf der Weiterentwicklung der Geschäftsstrategie. Die Umfirmierung zu GVV Direkt (statt GVV-Privat) soll nach außen noch sichtbarer machen, dass GVV als Direktversicherer mit ausgezeichneten Produkten und hoher Servicequalität für jedermann da ist. So wurden neue und moderne Portale und kundenfreundlichere Digitallösungen für GVV Direkt geschaffen. Diese bieten Chancen zu mehr Effizienz und schnellerer, einfacherer Kommunikation.

Dass GVV damit ganz offensichtlich auf dem richtigen Weg ist, zeigen die exzellenten externen Ratingbewertungen für einzelne Produkte, wie z. B. für die neue Wohngebäudeversicherung: Bei der Stiftung Warentest mit sehr gut benotet. Die Krönung kam von Focus Money: Das Wirtschaftsmagazin bewertete die GVV-Direkt-Motorrad-Versicherung als die Beste in Deutschland in der Kombination Haftpflicht und Vollkasko, wobei 95 Prozent aller Anbieter unter die Lupe genommen worden sind.

Recht gefühlvoll war auch der Schluss der Versammlung. Galt es doch, den GVV Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Uwe Friedl zu verabschieden. Der „emeritierte“ Bürgermeister der Kreisstadt Euskirchen gehörte 16 Jahre lang dem Aufsichtsrat an und hat 11 Jahre davon über Wohl und Wehe des Unternehmens als Vorsitzender erfolgreich gewacht. Entsprechend groß war der Dank aller an der Mitgliederversammlung Beteiligten. Sein Nachfolger ist Christof Sommer, ehemaliger Bürgermeister in Lippstadt, seit einem halben Jahr Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW.

Der scheidende Chefaufseher hatte zum Abschluss noch eine ganz besondere Aufgabe zur erledigen: den neuen Arbeitsvertrag für Katharina Stecher zu unterschreiben. Sie wurde als erste Frau zum Hauptamtlichen Vorstand der GVV Versicherungen berufen. „Wir freuen uns, dass wir mit Katharina Stecher eine versierte Expertin aus den eigenen Reihen gewinnen konnten. Als Juristin mit langer Branchenerfahrung bringt sie genau die richtigen Kenntnisse für ihre neuen Aufgabenbereiche mit“, erklärte Dr. Uwe Friedl. In ihrer neuen Position verantwortet sie künftig das Ressort Vertrieb, Betrieb und Leistung der GVV Kommunalversicherung VVaG und GVV Direktversicherung AG. Sie löst Thomas Uylen ab. Mit ihm verliert die GVV nach 36 Jahren Betriebszugehörigkeit, davon 27 Jahre als Vorstand, nicht nur ein Urgestein, sondern auch den größten Fan des 1. FC Köln.

Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden:

Bürgermeister Kai Abruszat (Gemeinde Stemwede), Bürgermeister Jürgen Frantzen (Gemeinde Titz), Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Dr. Karl-Heinz Frieden (Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz), Ratsmitglied Oliver Held (Stadt Altena) und Vorstandsvorsitzender Jürgen Riepe (Sparkasse Lippstadt).      

Hier finden Sie:

Beide Geschäftsberichte mit allen Details: https://gvv-kommunal.de/fileadmin/user_upload/gvv-kommunal/Berichte/geschaeftsbericht_kommunal_2020.pdf; https://gvv-direkt.de/fileadmin/user_upload/downloads/Berichte/GVV_Gesch._Bericht_Direkt_2020.pdf
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