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Pressemitteilung BoxID: 15821 (Gesundheitsinsel Rügen e. V.)
  • Gesundheitsinsel Rügen e. V.
  • Calandstraße 7/8
  • 18528 Bergen auf Rügen
  • https://www.gesundheitsinsel-ruegen.de
  • Ansprechpartner
  • Kathrin Harre
  • +49 (3838) 31501-67

Gelungene OP auf dem Kurplatz

Was Rügen zum Thema Gesundheit und Wohlbefinden zu bieten hat, zeigte die 2. Sprechstunde am Meer in Binz Rüganern und Gästen

(lifePR) (Binz, ) Am Sonnabend (01.09.2007) auf der Strandpromenade vor dem Kurhaus in Binz – erst Regenguss, dann Sonnenschein. Gut, dass die mehr als 30 Aussteller bei dieser Messe unter freiem Himmel ein Zelt- oder Pavillondach über den Köpfen haben. Bernd Schwieger aus Sachsen Anhalt sollte sich eigentlich entspannen im eigens aus Berlin angeforderten Blutspende-Bus, der auf der Strandpromenade abgestellt ist. Seine 55. Blutspende, doch ständig wandert sein Blick zur Uhr. „Mein Parkschein läuft gleich ab, habe schon zweimal nachgelöst. Hoffentlich bekomme ich kein Knöllchen“, sagt er, während die Schwester vom DRK-Team aus Stralsund seine Blutkonserve einscannt. „Ich hätte mir nie träumen lassen, mal hier, direkt vor dem wunderschönen Kurhaus, Blut zu spenden", so der Mann, der zurzeit zur Reha in Göhren ist. Gleich neben ihm auf der Pritsche: Ralph Schibbe, Projektmanager des Vereins „Gesundheitsinsel Rügen“.

Auch seine Vene ist angezapft, weiß er doch, dass in den Krankenhäusern Mecklenburg-Vorpommerns pro Tag etwa 500 Konserven benötigt werden. „Diese Gesundheitsmesse oder Sprechstunde, wie wir sie nennen, ist für uns eine gute Möglichkeit, die Leistungen aus den Rügener Gesundheits-, Wellness- und Fitnessbereichen einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren. Und die Resonanz ist da“, freut er sich. Tausende Urlauber und Einheimische informieren sich an den Ständen der Krankenkassen und Hotels, lassen sich auf Herz und Zucker testen oder zum Thema Asthma beraten. Und sie nehmen das eine oder andere Wellness-Angebot „im Vorbeigehen" mit. Wie Silvia Czajka aus der Nähe von Prenzlau, die sich von Petra Jannusch aus dem Parkhotel Bergen massieren lässt. „Auch bei diesem Gedränge kann ich hier herrlich entspannen“, sagt die Urlauberin und schließt wieder ihre Augen. „Das Meer rauscht, die Luft schmeckt nach Salz, und die Massage ist fantastisch.“ Auf einem Tisch neben der Massagebank stehen allerlei Schälchen.

Es könnten Desserts sein, denn der braune Pudding schmeckt nach Schokolade, die helle Paste nach Honig und süßer Sahne, leckere Massage-Cremes, manche auf der Basis von Rügener Heilkreide. Dass die auch zum Zähneputzen, als Thermopackung oder für Haut-Peeling geeignet ist, überrascht viele Gäste vom Festland. „Du bist jetzt der Chirurg, ich assistiere", sagt Dr. Frank-Michael Kühn, Chefarzt der Chirurgie im Sana-Krankenhaus Bergen zum 12-jährigen Hassan aus Bad Oeynhausen. Der greift die wie Scheren aussehenden OP-Zangen und tastet mit dem Blick auf einen Bildschirm nach einem Gummibärchen im Patientenbauch aus Plaste. Knopfloch-Chirurgie live. Hassan besteht den Test, möchte später tatsächlich Arzt werden. Auch deshalb habe er sich bei dieser „Sprechstunde“ auf dem Kurplatz einige Fachvorträge über Telemedizin und laparoskopische Operationen, die OP der kleinen Schnitte, angehört. „Wieder etwas dazugelernt“, sagt Eckart Krümpel (67) aus dem niedersächsischen Rodenberg, der mit seinen von Schönheits-Consultantin Gisela Schubel aus Altefähr ermittelten Körperfettwerten gar nicht zufrieden ist, zumal sein Freund Georg Kölsch aus Pirmasens bessere Werte hat und sich darüber spitzbübisch freut. „Eine interessante Veranstaltung, diese Sprechstunde“, findet Eckart Krümpel.

Von: Holger Vonberg