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Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. Blumenstr. 23 80331 München, Deutschland http://www.delphinschutz.org
Ansprechpartner:in Frau Ulrike Kirsch +49 89 74160410

Adria-Delfine bitte melden!

Mitmachaktion für Touristen als Delfinschutz-Bürgerforscher

(lifePR) (München, )
Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) bittet Kroatienurlauber um Mithilfe:

Als Bürgerforscher für das Projekt "Rettung der letzten Adria-Delfine", Delfinsichtungen zu melden. Dafür muss man nicht einmal in See stechen. Häufig halten sich die geschickten Schwimmer dicht an der Küste auf und lassen sich mitunter ganz bequem vom Balkon der eigenen Ferienwohnung aus beobachten.

Langzeitdatenerhebung zum Schutz einer vom Aussterben bedrohten Delfin-Population

Das Sichtungsprogramm, das die GRD zusammen mit ihren kroatischen Partnern von der tierärztlichen Fakultät der Universität Zagreb durchführt, existiert seit 2001. Die Daten liefern wichtige Hinweise zum Bestand und zum Verhalten der Meeressäuger und dienen gemeinsam mit anderen Erhebungen als Bewertungsgrundlage für Maßnahmen, um die bedrohten Bestände zu schützen. So haben in der Adria, in der bis in die 60er-Jahre mehrere Tausende Delfine beheimatet gewesen sein sollen, nur ca. 220 Große Tümmler überlebt.

Ungewöhnliche Sichtungen im vergangenen Jahr

"Weit über 400 Sichtungen wurden uns 2016 gemeldet, so viele gab es noch nie", fasst GRD-Projektleiterin Ulrike Kirsch die Bilanz des letztjährigen Bürgerforschungsprogramms zusammen. Neben Großen Tümmlern, der einzigen Delfinart die ganzjährig in kroatischen Gewässern lebt, sichteten Segler vor der Insel Mljet und bei Šolta zwei größere Schulen mit Gemeinen Delfinen. Diese Art ist eher selten in der Adria zu beobachten.

Wie 2014 verirrten sich 2016 erneut Pottwale in die Adria. Eine Segelcrew entdeckte die Leviathane im August vor der istrischen Stadt Rovinj.

Die Sichtungen werden zeitnah, soweit vorhanden mit Fotos und Videos, online auf www.adriadelfine.de veröffentlicht.

Tatort Meer

"Wichtig ist auch, Funde von gestrandeten oder toten Meeressäugern umgehend zu melden. Nur dann lassen sich sofortige Rettungsmaßnahmen einleiten bzw. die Todesursachen erforschen", erklärt Ulrike Kirsch. Leider werden Delfine bis heute von vielen Fischern als Nahrungskonkurrenten gesehen, die es zu elimieren gilt, oder als leichte Beute für eine Harpune, wenn die Tiere nichts Böses ahnend in einer Bugwelle reiten. Nur wenn derartige Vorfälle zeitnah gemeldet werden, besteht die Chance, die Täter zu verfolgen und zur Rechenschaft zu ziehen.

Sichtungsmeldungen online und offline

Meldebogen und Hinweise zum korrekten Verhalten bei Begegnungen mit Delfinen, Walen und Mittelmeer-Mönchsrobben in freier Wildbahn können im Büro der GRD angefordert oder online abgerufen (und ausgefüllt) werden: www.delfinsichtung.de

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Rettung der letzten Adria-Delfine

Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 - 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

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