Istrian SUP Challenge – Charity Aktion für Adria-Delfine

Auf dem Stehpaddel in 5 Tagen rund um Istrien - Extremsportler kämpfen für das Überleben einer bedrohten Delfinpopulation in der Adria

Mario und Manuel Stecher. Foto: Willi Roth (lifePR) ( München, )
Niemals zuvor wurde derartiges gewagt: Eine Umrundung der Halbinsel Istrien auf dem Stand Up Paddle Board (SUP). Doch fünf Ikonen der internationalen SUP-Szene wollen im Mai die über 500 Kilometer lange Strecke entlang der Halbinsel in nur 5 Tagen bewältigen.

Dabei geht die Begeisterung der Athleten weit hinaus über eine körperliche Extremherausforderung.

Denn mit ihrer "Istrian SUP Challenge – Charity Aktion für Adria-Delfine" setzen sich Andy Dressler (Kanada), Peter Baricevic (Slowenien) sowie Arnd Dünzinger und die Zwillinge Mario und Manuel Stecher aus Deutschland mit einer Spendenaktion für das Delfinschutzprojekt "Rettung der letzten Adria-Delfine" der  Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) ein.

"Ich habe jahrelang in der Adria als Skipper gearbeitet. Daher liegen mir die Meeressäuger dort besonders am Herzen", erklärt Organisator Mario Stecher seine starke Verbundenheit mit den bedrohten Delfinen.

In fünf Tagen täglich 8 bis zu 13 Stunden paddeln

Mit der "Istrian SUP Challenge – Charity Aktion für Adria-Delfine" wagen sich an die fünf SUP-Sportler an Grenze des Unmöglichen. Startpunkt der Challenge ist Barcola, ein Vorort von Triest. Weiter geht es dann über die Hafenstadt Piran in Slowenien in Richtung Rovinj und den Nationalpark Brijun. Dann führt die Route an Pula vorbei, die Ostküste von Istrien hinauf bis in die Küstenstadt Opatija.

Damit liegt das Ziel der "Istrian SUP Challenge – Charity Aktion für Adria-Delfine" etwa 537 Kilometer vom Startpunkt entfernt. Bei einer täglichen Paddelzeit von 8 bis zu 13 Stunden haben die fünf Extremsportler für diese Herausforderung lediglich 5 Tage eingeplant.

Projekt "Rettung der letzten Adria-Delfine"

Bis in die 1960er-Jahre lebten in kroatischen Gewässern mehrere Tausend Delfine verschiedener Arten. Ende 1999 gründete die GRD gemeinsam mit Tierärzten der Universität Zagreb das Projekt "Rettung der letzten Adria-Delfine". Der Bestand der Adria-Delfine (Große Tümmler) wird derzeit auf von noch etwa 220 bis 250 Exemplare geschätzt und ist vom Aussterben bedroht.

Wurden die Meeressäuger von kroatischen Fischern früher aktiv bejagt, ist heutzutage der Beifang in Fischernetzen die Haupttodesursache.

Die "Adria-Delfine" halten sich das ganze Jahr über nahe der kroatischen Küste und Inseln auf. Meist trifft man sie weniger als 5 Kilometer vom Land entfernt. 

 

Kontaktmöglichkeit Istrian SUP Challenge:

Mario Riedler-Stecher

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