Samstag, 23. September 2017


Sortenvielfalt entdecken und bewahren Tag der Feldfrüchte im Freilichtmuseum Beuren

Beuren, (lifePR) - Zum Jahresthema „Alte Sorten“ bietet das Freilichtmuseum in Beuren neben vielfältigen Veranstaltungen auch spezielle Sortentage an. Solch einen Sortentag gibt es am Sonntag, den 16. Juli, von 11 Uhr bis 17 Uhr unter dem Titel „Hack-, Halm- und Hülsenfrüchte: regionale Sortenvielfalt entdecken und bewahren“. Ein informatives Programm ist vorbereitet. Die im Zentrum stehenden Sorten gedeihen auf den Feldern und in den Gärten des Museums: Filderspitzkraut im Verein mit anderen Kohlsorten, Alblinsen neben Erbsen und Ackerbohnen, die Stangenbohne „Neckarkönigin“ neben dem Blattsalat „Wunder von Stuttgart“, der „Schwäbische Dickkopf-Landweizen“ neben Dinkel und Roggen. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem „Genbänkle“, der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) und dem Alblinsenförderverein für alte Kulturpflanzen statt. Angeboten werden Vorträge, Führungen und Mitmachaktionen für Jung und Alt. Ausgewählte regionale Erzeugnisse können gekauft werden. An den Verkaufsständen gibt es aufschlussreiche Informationen zum Erhalt der Sortenvielfalt bei den Kulturpflanzen.

Die Vorträge im barrierefrei zugänglichen Hopfensaal starten um 11 Uhr. Prof. Dr. Ing. agr. Jan Sneyd gibt Antworten auf die Frage „Wie werden alte Getreidesorten gerettet und vermehrt?“, im Anschluss an den Vortrag lädt der Referent zu einer Ackerführung ein. Um 15 Uhr trägt der Filderstädter Stadtarchivar Dr. Nikolaus Back seine „Kulturgeschichte des Filderkrauts“ vor. Um 16 Uhr informiert Prof. Dr. Roman Lenz von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen in seinem „Vortrag am Gartenzaun“ über das Anliegen des „Genbänkle“ mit anschließendem botanischem Anschauungsunterricht entlang ausgewählter Sorten.

Zum Mitmachen laden die Museumspädagoginnen bei einer offenen Backaktion für Kinder und Jugendliche von 11 bis 14 Uhr unter dem Motto „Wir backen Brötchen!“ ein. Hier lernt man alle Arbeitsschritte vom Korn mahlen bis zum knusprigen Backwerk kennen. Von 12 bis 14 Uhr steht beim Erbsensuppe-Kochen die Frage im Raum „Mit oder ohne Speck? Von 14 bis 16 Uhr kann Malzkaffee zubereitet und probiert werden. „Kessel Märle Maus“ nennt sich Tante Gerdas fast vergessenes Bohnenspiel. Die Spielanleitung mit Bohnenkernen gibt es von 15 bis 17 Uhr. Wie an jedem Öffnungstag dürfen um 15 Uhr Kindern und Jugendlichen bei der Fütterung der Museumstiere dabei sein.

Das Veranstaltungsprogramm der Museumssaison 2017 kann kostenlos angefordert werden bzw. ist auf der Homepage des Museums zu finden. Das Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren ist in der Saison 2017 bis 5. November Dienstag bis Sonntag jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Freilichtmuseum Beuren, In den Herbstwiesen, 72660 Beuren, Info-Telefon 07025 91190-90, Telefax 07025 91190-10, E-Mail: info@freilichtmuseum-beuren.de, www.freilichtmuseum-beuren.de.
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