Brände in Kalifornien: auch Adventisten betroffen

Satellitenaufnahme des "Camp Fire" am 8. November 2018 Satellitenaufnahme des "Camp Fire" am 8. November 2018 (lifePR) ( Milton Freewater, Oregon/USA, )
Behördenangaben zufolge hat das verheerende Lauffeuer in Kalifornien/USA, das sogenannte „Camp Fire“, unter anderem 56 Menschenleben in der Kleinstadt Paradise gefordert. Wie der unabhängige journalistische Dienst Adventist Today (AT) berichtet, sind unter den rund 8.800 zerstörten Gebäuden in und um Paradise auch das Kirchengebäude der Siebenten-Tags-Adventisten im Ort sowie ein Teil der adventistischen Schule. Das Krankenhaus Adventist Health Feather River (AHFR) erlitt einige Schäden an seinem unteren Stockwerk, aber der Kern des Gebäudes sei in einem sehr guten Zustand.

Evakuierung von Patienten mit Privatfahrzeugen

Da sich das Lauffeuer mit großer Geschwindigkeit dem AHFR-Krankenhaus genähert habe, sei von der AHFR-Leitung die sofortige Evakuierung angeordnet worden, so Courtney Rasmussen, Kommunikationsverantwortlicher am Adventist Health Feather River-Krankenhaus in Paradise. Da man nicht auf Rettungsfahrzeuge haben warten können, hätten die Angestellten des Krankenhauses versucht, die Patienten in ihren Privatfahrzeugen aus der Gefahrenzone zu bringen.

Fast alle Bewohner von Paradise haben ihre Häuser verloren

Alle Häuser der adventistischen Pastoren in Paradise ebenso wie jene der Pastoren in Orland/Willows und Magalia seien zerstört worden, berichtete AT unter Berufung auf die regionale Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordkalifornien. Das Feuer zerstörte ebenso die Häuser der meisten Lehrer der adventistischen Schule Paradise Adventist Academy. Rasmussen, dessen Haus auch durch den Brand zerstört wurde, sagte, dass die überwiegende Mehrheit der rund 600 Mitarbeitenden im Krankenhaus ebenso ihre Häuser verloren hätten. Laut AT seien bisher keine Todesfälle von Adventisten gemeldet worden.
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