Adventistische Klinik in der Schweiz feiert 115jähriges Bestehen

Ausschnitt einer historischen Karte der Klinik La Lignière
© Foto: La Lignière
(lifePR) ( Bern/Schweiz, )
| APD | Die „Clinique La Lignière“ der Siebenten-Tags-Adventisten in Gland/VD, am Genfer See, feiert am 12. Juni auf dem Campus und am 13. Juni mit einem Tag der offenen Türe sowie im Beisein von Behördenvertretern, ihr 115jähriges Bestehen. Es folgt eine Konferenz zur Geschichte der Institution an der Catherine Schmutz, Historikerin des Kantons Waadt, teilnehmen wird. Die Privatklinik ist in das regionale und kantonale Gesundheitsnetz integriert und verfügt über 95 Betten.

Die Klinik ist spezialisiert auf kardiovaskuläre, neurologische, orthopädische und rheumatologische Rehabilitation, Innere Medizin und Psychiatrie. Die Klinik ist laut eigenen Angaben ein wichtiger Beteiligter im regionalen Gesundheitsnetz. Träger der Klinik ist die teilkontinentale Kirchenleitung der Adventisten in West und Südeuropa (Intereuropäische Division EUD) mit Sitz in Bern.

Standort
Im Jahr 1905 ließ sich Dr. Perry Alfred De Forest am Genfersee nieder, mit der Idee, die Klinik La Lignière zu gründen. De Forest sei ein visionärer Pionier gewesen, schreibt EUD News auf ihrer Webseite.

Voltaire, der berühmte französische Schriftsteller, Historiker und Philosoph, baute eine Villa auf dem Grundstück, weil er dort sterben wollte. Der Armeegeneral von Katharina II. von Russland, Jean-François de Ribaupierre, bezeichnete den Ort als „das gelobte Land, in dem Milch und Honig fließen“.

Geschichte
Seit über 115 Jahren arbeitet die Klinik La Lignière mit einem umfassenden Verständnis von Gesundheit. Das Gesundheitsinstitut wurde von Dr. de Forest gegründet, einem adventistischen Arzt und Mitarbeiter von Dr. Kellogg (Miterfinder der Cornflakes). Kellog praktizierte Hydrotherapie, Massagen und elektrische Behandlungen. Von Anfang an wurde auch Wert auf die Bedeutung von körperlicher Aktivität, gesunder Ernährung und Ruhe gelegt, um die Behandlung und Genesung zu fördern.

Nachdem sie eine Chirurgie, eine Entbindungsstation und eine Krankenpflegeschule beherbergt hatte, ist La Lignière heute eine Privatklinik, die in das regionale und kantonale Gesundheitsnetz integriert ist. Sie verfügt über 95 Betten und ist auf kardiovaskuläre, neurologische, orthopädische und rheumatologische Rehabilitation spezialisiert. Darüber hinaus ist sie auch für Nachbehandlung, Innere Medizin und Psychiatrie anerkannt.

Teil des adventistischen Gesundheitswerks
Die Clinique La Lignière SA ist im Besitz der Société Philanthropique de la Lignière, einem gemeinnützigen Verein, der eine Vision von Gesundheit in ihrer biologischen, psychologischen, sozialen und spirituellen Dimension unterstützt. Die Klinik ist auch Teil des internationalen Gesundheitsnetzwerks der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, das aus 118 tertiären Bildungseinrichtungen und Universitäten, 227 Krankenhäusern und Kliniken, 673 Dispensarien, 133 Alten- und Pflegeheimen und 15 Waisen- und Kinderheimen in der ganzen Welt besteht.

La Lignière hat nicht nur eine Klinik. Auf dem Gelände befinden sich zwei weitere Einrichtungen, die komplementär arbeiten, nämlich das „Centre de Santé La Lignière SA“ - ein Zentrum für körperliche Aktivität, einschließlich Fitness, Gruppenkurse im Schwimmbad und in der Turnhalle - und das „Centre Médical & Thérapeutique La Lignière SA, - ein spezialisiertes multidisziplinäres ambulantes Zentrum.

Mehr Informationen zur Klinik La Lignière: https://www.la-ligniere.ch/
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