ADRA-Netzwerk: Gemeinsam für Menschen in Not

© Logo: ADRA Deutschland (lifePR) ( Weiterstadt bei Darmstadt, )
Damit die Projekte der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland Menschen wieder hoffen lassen können, brauche es ein starkes Netzwerk, kompetente Partner und unzählige Engagierte. Gemeinschaftlich kommen wir weiter und die Hilfe dorthin, wo es dringend nötig ist“ betonte ADRA-Mitarbeiterin Claudia Linke.

ADRA Deutschland sei mit den Projekten nicht allein. Freiwillige Helfer überall auf der Welt, Bündnispartner in Deutschland, das Netzwerk aus über 130 ADRA-Büros, Aktionsgruppen beim Sammeln der Pakete für Kinder in Osteuropa, staatliche Geldgeber, andere Hilfsorganisationen und der Spender jeder noch so kleinen Summe machten deutlich: „Gemeinsam ziehen wir an einem Strang, wenn es darum geht, unsere Mitmenschen zu unterstützen“, so Claudia Linke. Deshalb wolle das Hilfswerk in den nächsten Monaten verstärkt darüber berichten, wie verschiedene Akteure gemeinsam wirken, damit ADRA-Hilfsprojekte weltweit erfolgreich sein können.

Besonders in Katastrophenfällen werde deutlich: „Gemeinsam können wir mehr erreichen“. So erhielten bei Katastrophen die ADRA-Büros Verstärkung aus dem ADRA-Netzwerk, informierte Linke. Ein internationales Einsatzteam reise an. Mit einem Betrag, der speziell für Notfälle zur Verfügung stehe, könne sofort „Erste Hilfe“ geleistet werden.

Beispiel Indonesien

Etwa in Indonesien, wo nach dem Tsunami im September letzten Jahres 3.000 Notzelte in 15 Dörfern auf Zentral-Sulawesi verteilt worden seien. Spenderinnen und Spender hätten es gemeinsam mit Partnern wie der Europäischen Kommission ermöglicht, dass Anschlussprojekte gestartet werden konnten, etwa die Verteilung von Nahrungsmitteln und Hygiene-Artikel. Denn nach der Ersthilfe müsse die Nothilfe ausgeweitet werden.

Daher seien in diesem Projekt 3.500 Haushalte in den Dörfern, insgesamt rund 14.000 Menschen, mit Nahrungsmitteln versorgt worden. Darüber hinaus habe ADRA Hygiene-Sets und Wassereimer mit Schöpfkellen verteilt. 2.000 Familien hätten diese Sets, die unter anderem Zahnbürsten, Seife, Waschlappen, Damenbinden und Handtücher enthielten, bekommen.

Nach dem erneuten Tsunami kurz vor Weihnachten sei ebenfalls ein ADRA-Einsatzteam schnell vor Ort gewesen und habe sich ein Bild von der Lage gemacht. Dabei habe ADRA im engen Austausch mit den Bündnisorganisationen von der „Aktion Deutschland Hilft“ gestanden, so Claudia Linke.
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