Freiburgs größtes Kunstwerk ist fertig: 320 Meter Graffiti mitten aus dem Freiburger Leben

Im Hintergrund die Rückseite des Aufsichtsgebäudes an der künftigen Stadionhaltestelle mit (v.l.:) Andreas Blaudszun, Bauabteilung VAG, Susanne Herzog, Marketingleiterin VAG und dem Künstler Tom Brane
(lifePR) ( Freiburg im Breisgau, )
Freiburgs vermutlich größtes Kunstwerk ist in mehr als dreimonatiger Arbeit entlang der neuen Trasse der Stadtbahn Messe entstanden. Der Freiburger Graffiti-Künstler Tom Brane hat im Auftrag der Freiburger Verkehrs AG (VAG) das Aufsichtsgebäude bei der künftigen Stadionhaltestelle sowie die rund 320 Meter lange Beton-Stützwand entlang dem Fuß- und Radweg von der Wendeschleife Messe bis zur Stadionhaltestelle gestaltet und dabei geschätzt zwischen 300 und 400 Spraydosen verbraucht.

Stadt- und Naturlandschaften, Sehenswürdigkeiten und Alltagsszenen, Menschen, Tiere und Gegenstände, Stimmungen und Gefühle – kurzum, alles, was man beim Blick aus dem Straßenbahnfenster sehen kann, ist jetzt auf der zwischen 50 Zentimeter und 1,8 Metern hohen Mauer abgebildet. Beim Aufsichtsgebäude an der Stadionhaltestelle überwiegen Fußballmotive.

Die Idee des Künstlers die Farbkodierungen der Freiburger Stadtbahnlinien Linien aufzugreifen und in diesen Farben dann die entlang des Weges liegenden großen und kleinen Sehenswürdigkeiten abzubilden, stieß bei den Auftraggebern der VAG sofort auf große Zustimmung. Den Betrachterinnen und Betrachtern wird also auffallen, dass einzelne Bereiche, in denen nur eine Linie verkehrt, fast komplett einfarbig sind. Je mehr Linien in einen bestimmten Abschnitt parallel verkehren, desto bunter wird die Szenerie. „Die Inspiration für die Motivauswahl stammt aus meinem Leben in Freiburg. Mit fast allen Locations verbinde ich Erinnerungen und habe diese in die Bilder einfließen lassen,“ erklärt der Künstler.

Für Tom Brane war es das bislang größte und detailreichste Projekt, an dem er täglich bis zu sechs Stunden gearbeitet hat, und das bei Temperaturen von bis zu 37 Grad! Dabei, so sagt er, „musste ich immer wieder über meine Grenzen gehen und mich neu finden. Ich liebe Herausforderungen, mit denen ich wachsen kann. Für mich hat sich das Projekt wie eine Dissertation meiner bisherigen Arbeiten angefühlt.“

Die Idee für die Gestaltung von Aufsichtsgebäude und Stützmauer entwickelten Andreas Blaudszun von der Neubauabteilung der VAG und Susanne Herzog, die Marketingleiterin des Unternehmens, gemeinsam. Ziel der Aktion war es, die große Betonfläche von Anfang nach den VAG eigenen Vorstellungen zu gestalten: Die Freiburgerinnen und Freiburger will man beim neuen Stadion willkommen heißen und die ganze Vielfalt unserer Stadt und der VAG-Angebote darstellen.

In einer beschränkten Ausschreibung, bei der die Erfahrung im Umgang mit großen Flächen und die ersten Gestaltungsideen des Künstlers entscheidende Auswahlkriterien waren, entschied man sich schließlich für den in Freiburg ansässigen Künstler Tom Brane.
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