Gail Halvorsen: "Onkel Wackelflügel mag ich besonders gern"

Veteranen der Luftbrücke beenden Hessen-Besuch - Weiterreise nach Berlin

(lifePR) ( Frankfurt, )
Der 87 Jahre alte US-Luftwaffenoberst Gail Halvorsen, der vor 60 Jahren während der Berliner Luftbrücke als "Candy-Pilot" weltberühmt wurde, mag von allen Klischees besonders die Kennzeichnung "Onkel Wackelflügel". In einem Interview mit "Fraport live" - der Unternehmenszeitung des Frankfurter Flughafenbetreibers - sagte Halvorsen, diese Etikettierung erinnere ihn an seine während der "Big Lift"-Aktion getroffene Absprache mit den Berliner Kindern, die "Ankunft von Süßigkeiten mit wackelnden Flügeln der Maschine" anzukündigen.Deshalb seien die Flugzeuge auch Rosinenbomber oder Candy-Bomber genannt worden.

Halvorsen hatte während der Luftbrücke - also der Versorgung Westberlins aus der Luft durch die Westalliierten vom 26. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 während der Berlin-Blockade durch die sowjetische Besatzung - Süßigkeiten an kleinen Fallschirmen befestigt und diese über Berliner Kindern abgeworfen. Die Operation trug den Namen "Little Vittles".

Halvorsen und weitere sechs, von Fraport aus Anlass der 60.
Wiederkehr des Jahrestages der Eröffnung der Luftbrücke eingeladene Veteranen und ihre Angehörigen werden ihren Besuch in Hessen am morgigen Mittwoch beenden. Wie der Leiter der Fraport-Unternehmenskommunikation, Dieter Weirich, mitteilte, werden die Veteranen nach Berlin weiterreisen, um dort am 4. Juli an der Einweihung der neuen USBotschaft teilzunehmen. Dort wird auch der frühere amerikanische Präsident George Bush erwartet.

Zum Abschluss der Hessen-Visite besuchten die Veteranen nach Angaben Weirichs den Rheingau. Dort wurden sie von dem hessischen Bundesrats- und Europaminister Volker Hoff empfangen.

Zuvor waren die Veteranen - an ihrer Spitze Earl Moore, der Präsident der Luftbrücken-Initiative, und Gail Halvorsen - Gäste von Festakten am Luftbrückendenkmal des Frankfurter Flughafens und in Wiesbaden, besuchten den "Eagles Club", nahmen am "Tag der offenen Tür" der US-Army in Wiesbaden- Erbenheim teil und trugen sich in die Goldenen Bücher der Städte Frankfurt und Wiesbaden ein. In Berlin empfing der Senat die Veteranen, das Alliierten-Museum verband eine Ausstellung zum Jubiläum der Luftbrücke mit einer Ehrung für die einstigen Helfer.
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