Weshalb man sich besser doch keine steigende Zinsen wünschen sollte

Steigende Zinsen würden viele Sparer:innen aufatmen lassen. Endlich wieder Zinsen auf den Sparkonten, für das Tagesgeld und das Festgeld. Leider ist dies etwas kurz gedacht. FORAIM zeigt auf, zu welche Risiken steigende Zinsen führen können.
(lifePR) ( Hamburg, )
Steigende Zinsen hätten für Sparer:innen natürlich den Vorteil, dass Sie wieder etwas mehr Geld in einfach verständlich und „sichere“ Geldanlagen, wie Tagesgelder und Festgelder anlegen könnten. Allerdings würden steigende Zinsen für Staaten, Banken, Versicherungen und Versorgungswerke deutliche Nachteile haben. Mehr dazu, was dies bedeuten könnte im Folgenden. Aber Alarmismus allein hilft nicht, deswegen auch einige konkrete Ideen, was Sparer:innen tun können (Diese Ideen ersetzen keine Anlageberatung und stellen auch keine konkreten Anlageempfehlungen dar. Dazu ist grundsätzlich immer eine persönliche Beratung notwendig.)

Gründe, weshalb man sich besser keine steigende Zinsen wünschen sollte:

Hier einige der Gründe, weshalb steigende Zinsen Risiken beinhalten, die schwerer für Anleger:innen wiegen, als dann wieder mögliche höhere Tagesgeldzinsen zu erhalten:
  • Steigende Zinsen hätten negative Auswirkungen für die Staaten, die für die inzwischen stark angestiegenen Schulden mehr bezahlen müssten.
  • Steigende Zinsen würden zu beträchtlichen Verlusten bei den Institutionen führen, die viele alte niedrig verzinste Papieren in ihren Bilanz halten. Solche Institutionen sind zum Beispiel Banken, Pensionskassen und Versorgungswerke.
  • Steigende Zinsen könnten Banken in Gefahr bringen, wenn diese aus noch bestehenden Krediten an ihre Kunden:innen weniger Einnahmen erzielen, als sie dann den Sparer:innen für deren Konto- und Tagesgeldanlagen zahlen müssten. (Problem der nicht fristenkongruenten Refinanzierung, welches schon 2008 zur Bankenkrise beigetragen hatte)
  • Steigende Zinsen würden Aktienkurse einbrechen lassen. Zum einen würden Investoren damit rechnen, dass Unternehmen sich durch die zunehmende Zinslast weniger profitabel entwickeln. Dann würden Aktien abverkauft werden und die Kurse sinken. Unabhängig davon würde auch eine Umschichtung von Aktien in festverzinsliche Wertpapiere die Kurse der Aktien sinken lassen.
Zweifellos könnten zu schnell steigende Zinsen damit beträchtliche Krisen auslösen. Dies ist übrigens auch ein wesentlicher Grund dafür, dass nahezu alle Zentralbanken der Welt immer wieder Massnahmen treffen, um das Zinsniveau niedrig zu halten und dafür eine höhere Inflationsrate in Kauf nehmen.

Und nun? Ansätze, um Gefahren steigender Zinsen zu entgehen

Das Thema Inflation wird besonders bei Investmentfondsmanager aber auch bei Ökonomen stark und kontrovers diskutiert. Einige vertreten die Meinung, die Inflation sei nur ein vorübergehendes Phänomen, bereits im nächsten Jahr könnte die Inflationsrate wieder sinken. Andere Ökonomen vertreten die Ansicht, die Inflation könnte sich verselbständigen. Bei derartig gegensätzlichen Meinungen ist es schwer, die richtige Entscheidung für die optimale Anlageform zu finden.

„Alte Rezepte“ werden auch nicht weiterhelfen. Ein derartiges „Rezept“ ist es zum Beispiel die Anlagen zu 60% auf Aktien und 40% auf festverzinsliche Wertpapiere zu verteilen. Dass diese Vorgehensweise bei steigenden Zinsen nicht weiterhilft, haben wir oben gezeigt. Steigende Zinsen lassen zumindest vorübergehend dir Kurse von festverzinslichen Wertpapieren einbrechen und könnte zugleich zu Kursverlusten bei Aktien führen.

Die Meinung von FORAIM

Generell halten wir es aber für gut, flexibel in der Zusammensetzung der einzelnen Anlagearten zu bleiben. Und viele Anleger:innen würde es begüßen, wenn eine derartige Anlageform auch harte Garantien bietet. Ein solches Angebot finden Sie zum Beispiel auf den Seite 7 und 8 unseres Geldanlage-Katalogs. Den Geldanlage-Katalog können Sie hier kostenfrei anfordern.

Sie können aber auch individuelle Anlagestrategien unter dem Gesichtspunkt einer hohen Flexibilität mit uns in Form von ETFs und Investmentfonds planen und umsetzen. Dazu sollte ein persönlicher Termin in unserer Geschäftsstelle oder online verabredet werden: Kontakt FORAIM

Dieser Beitrag ist auch in unserem letzten Newsletter-Magazin erschienen. Möchten Sie auf dem Laufenden bleiben? Hier können Sie das Newsletter-Magazin kostenfrei abonnieren: Newsletter-Magazin abonnieren
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.