Älteste Hochgebirgswallfahrt Europas

Alpines Glaubensbekenntnis

Bergmesse am Riemannhaus (lifePR) ( Berchtesgaden, )
1500 Meter Höhenunterschied, 32 Kilometer und zirka 9 Stunden Laufzeit sind die Eckdaten der Barthlmä Wallfahrt, auch Almer Wallfahrt genannt, die jährlich am Samstag nach St. Bartholomä zwischen Salzburger und Berchtesgadener Land stattfindet. In diesem Jahr startet der Marsch am 24. August.

Diese grenzüberschreitende, in Bayern einzigartige Wallfahrt ist jedes Jahr ein großes Ereignis in der Region des Berchtesgadener Landes nahe Watzmann und Königssee. Um die zirka 2000 bis 2500 Gläubige nehmen den mühsamen Weg vom österreichischen Maria Alm am Hochkönig über bedeutende alpine Highlights wie dem Steinernen Meer, dem Funtensee und wieder hinunter bis zum Königssee und seiner weltberühmten Wallfahrtskapelle St. Bartholomä unter ihre Sohlen.

Lang begründete Tradition

Die fast 400 jährige Tradition soll bis zum Jahr 1635 zurück gehen, als damals Salzburger Bürger als Dank für die überstandene Pest erstmals über die hochalpinen Wege nach St. Bartholomä am Königssee marschierten. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Wallfahrt, als ein offenes Holzboot, ein "Landauer" mit Pilgern kenterte und dabei 71 Gläubige ums Leben kamen. Daraufhin wurde der bis 1688 ursprüngliche Zielort der Kirche in Dürnberg auf den heutigen Zielpunkt verlegt. Seit dem Jahr 1951 organisiert die Musikkapelle Maria Alm dieses beeindruckende Ereignis.

Die Wallfahrt mit Allweglehen-Shuttleservice

Wenn noch keiner so richtig munter ist, beginnt der Tag für alle Pilger zirka um 3 Uhr frühmorgens, denn noch bei Dunkelheit um 4 Uhr startet die Pilgerschaft im österreichischen Maria Alm zu ihrem Marsch über die alpine Wallfahrtsroute.

Neben den öffentlich organisierten Bustransfers steht ab diesem Jahr auch der neue Ski-Shuttle Bus des Camping-Resort Allweglehen, der für solch besondere Anlässe auch außerhalb der Wintersaison gechartert werden kann, für alle Gäste der Campinganlage bereit und bringt diese auf die noch gemütliche Art bis zum Startpunkt.

Spätestens jetzt jedoch werden alle Geister und körperlichen Kräfte gefordert. Ab nun geht es in ungefähr 3,5 bis 4 Stunden streng hinauf zum auf 2177 Meter hoch gelegenen Riemannhaus, an dem um 8 Uhr die erste Rast und eine feierliche Bergmesse sattfindet. Ab hier beginnt die eigentliche Wallfahrt und man sieht, inzwischen bei Tageslicht, zum ersten mal die riesige Teilnehmerschaft der Wallfahrt auf einem Fleck versammelt. Danach zieht die Pilgerschaft in der Reihenfolge des Vorgehers gefolgt von Pfarrer, der Musikkapelle Maria Alm und vielen hundert Wallfahrern weiter über das steinige Karsthochplateau des Steinernen Meeres bis zur Staatsgrenze oberhalb des Funtensees. Dort wird der Zug nach altem Brauch von der bayerischen Polizei empfangen, muss offiziell um Einlass bitten, getreu des Brauches aus früherer Zeit, als noch Zöllner an der Grenze stationiert waren, und erhält den Almsegen gespendet. Schließlich zieht die Wallfahrergemeinde hungrig und durstig bis zum Kärlingerhaus, wo sich beim Aufspielen der Almer Musikkapelle bestens um ihr leibliches Wohl gesorgt wird.

Nebenbei wird jedem Teilnehmer eines schnell klar: hier darf jeder Mensch sein, hat sein persönliches Motiv für seine Teilnahme, sei es aus Tradition oder religiöser Dankbarkeit für ein ganz persönliches Lebensereignis und kann sich selbst, seinem Leben näher kommen. Egal welchen Ranges, welchen Zeichens auch immer ist hier jeder gleich. Denn über 2000 Meter Höhe wird sowieso nur noch geduzt - selbst der geistliche Begleiter.

Dem Ziel entgegen

...geht es nach der erfrischenden Rast über die mehr als 30 Kehren der legendären "Saugasse", die noch einmal alle Kräfte zieht, hinunter zur Halbinsel Hirschau am Königssee, wo die geschafften Pilger von den Königseer Holzknechten bereits mit kühlem Bier erwartet und begrüßt werden. Danach führt der Weg weiter zur Andacht und dem Schlussegen zur Wallfahrtskirche St. Bartholomä. Der abendliche Rücktransport der Wallfahrer geschieht durch die Königssee Schifffahrt zurück zur Seelände Königssee, wo für alle "Allweglehen-Pilger" ebenfalls wieder der Shuttlebus zur letzten Etappe des Tages zurück zum Camping-Resort bereit steht. Ein abschließendes Bad im Pool tut sicher gut und lockert die angespannten Gliedmaßen auf angenehme Weise.

Hinweis: Die Barthlmä Wallfahrt ist aufgrund ihrer ausgedehnten Länge, des nicht unerheblichen Höhenunterschiedes und des alpinen Charakters ausschließlich für geübte Wanderer geeignet.

Informationen und Auskünfte zur Wallfahrt unter www.berchtesgaden.de oder direkt am Camping-Resort Allweglehen sowie weitere Informationen über alle Termine, Preise und Leistungen der einzelnen Angebote des Camping-Resort Allweglehen unter www.allweglehen.de

 
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