Schimmel? Nein danke! Wie dichtes Bauen vor Feuchteschäden schützt

Regelmäßiges Lüften ist wichtig. Gebäude ohne Luft-Lecks und Wärmebrücken nehmen aber keinen Schaden, wenn es gelegentlich vergessen wird.
Foto: FLiB e. V.
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(lifePR) ( Berlin, )
Ob Neubau oder energetisch saniert – moderne, gut wärmegedämmte Häuser sind in der Regel zuverlässig vor Schimmel geschützt. Voraussetzung: Die Haushülle zeigt weder Luft-Lecks noch gibt es Wärmebrücken, an denen die Wände auskühlen können. Solche Häuser verzeihen gelegentliche Unachtsamkeiten ihrer Bewohner, etwa wenn diese mal zu lüften vergessen und die Raumluftfeuchte deswegen ansteigt. Überschüssige Feuchtigkeit verteilt sich gleichmäßig und verschwindet beim nächsten Lüften wieder nach draußen.

Mit dieser Gutmütigkeit ist Schluss, sobald die Haushülle Schwachpunkte aufweist, erklären die Experten vom Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen (FLiB). Denn dann kondensiert die feucht-warme Raumluft an diesen kühleren Stellen und findet selbst durch kleine Luft-Lecks in der Hülle ins Innere von Dach und Wänden. Mögliche Folge ist Schimmelwachstum: sichtbar in Zimmerecken oder an Fensterlaibungen oder versteckt innerhalb der Konstruktion. Daher sind Bau- und Sanierungswillige gut beraten, auf eine sorgfältige Planung der Gebäudehülle zu achten und deren lückenlos dichte Ausführung baubegleitend per Blower-Door-Test überprüfen zu lassen.

Aber auch, wenn die Hülle einwandfrei in Ordnung ist, bleibt regelmäßiges und ausreichendes Lüften Pflicht. Man muss die Gutmütigkeit seines Hauses ja nicht ausreizen. Außerdem ist frische Luft fürs Wohlbefinden der Bewohner einfach unentbehrlich.
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