Den Spielentwicklern über die Schulter geguckt

Nach dem Vortrag den Entwicklern noch mal über die Schulter zu schauen war für die Studierenden enorm aufschlussreich. Die Exkursion ist die ideale Ergänzung zu den Vorlesungen. Foto/Alexander Wiebel (lifePR) ( Worms, )
Ein besonderes Highlight war für 16 Studierende des Fachbereichs Informatik der Hochschule Worms in diesem Semester die Exkursion ins Mainzer Studio von Ubisoft BlueByte. Professor Alexander Wiebel organisierte im Rahmen der Vorlesung "Virtuelle und erweiterte Realität" den Besuch. User Research Manager und Experte im Testing in der Spieleentwicklung, Jochen Peketz von Ubisoft Bluebyte aus Düsseldorf, war bereits im Herbst als Gast an die Hochschule Worms gekommen und hatte für die Studierenden einen Workshop angeboten, der auf großes Interesse stieß. Der Besuch in Mainz ermöglichte jetzt vertiefende Einblicke in die Spieleentwicklung.

Vortrag zur 3D-Programmierung verbindet die Theorie aus dem Studium mit der Praxis

Der interessante und vertiefende Vortrag zum Thema 3D-Programmierung ermöglichte den Studierenden ganz neue Einblicke. Denn hier sahen sie was alles an Informatik-Techniken hinter der 3D-Fassade von Computerspielen steckt. Bei Ubisoft BlueByte in Mainz wird die sehr bekannte Spielserie "Anno" entwickelt, ein Spiel, das Maßstäbe gesetzt hat und erfolgreich weiterentwickelt wird. Anhand des Vortrags konnten die Studierenden auf eindrückliche Weise nachvollziehen, wie sehr die in der Vorlesung als theoretisch wahrgenommenen Inhalte tatsächlich in der Praxis, wie beispielsweise bei "Anno", eine große Rolle spielen. So werden die Konzepte aus Wiebels Vorlesungen "Computergrafik", "3D-Modellierung" und "Virtuelle und erweiterte Realität" als auch Grundlagen aus den Programmier-Vorlesungen der ersten Semester ausführlich für die Spielentwicklung benutzt. Klar, dass nach diesem Vortrag ein großer Bedarf an Fragen bestand, denn in dem Moment wo Theorie und Praxis so aufeinandertreffen, wird die Arbeit plötzlich in seiner Ganzheit und Komplexität begreifbar und somit sinnvoll und verständlich.  

Ein Austausch, der auch in Zukunft stattfinden soll

Im Anschluss gab es eine Studio-Führung in der gezeigt wurde wie 3D-Modelle für Spielinhalte entstehen und wo und wie das Mainzer Studio an den verschiedenen Spielen des Ubisoft-Konzerns beteiligt ist. Die Studierenden zeigten sich sowohl vom Vortrag als auch von der Führung begeistert und hoffen, dass es solche Exkursionen auch in der Zukunft wieder geben wird. Die Chancen dazu stehen gut, denn mit dem Leiter des Mainzer Bluebyte Studios konnte Wiebel im Gespräch das große Interesse der Studierenden bereits anmelden und so wurde vereinbart nächstes Jahr wieder zu kommen. Für November 2019 ist ein weiterer Workshop an der Hochschule geplant, sodass hier die Begegnung von Theorie und Praxis weiter ausgebaut werden wird.
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