Samstag, 18. November 2017


Digitale Lern- und Lehrszenarien zur Integration von Geflüchteten

Abschlussveranstaltung und Erfahrungsaustausch

Lübeck, (lifePR) - Die Hochschulen FH Lübeck, RWTH Aachen und Kiron Open Higher Education laden ein zur Abschlussveranstaltung ihres Verbundprojektes "INTEGRAL² - Integration und Teilhabe von Geflüchteten im Rahmen von digitalen Lehr- und Lernszenarien". Die Veranstaltung findet statt am 11. September 2017 ab 18 Uhr im Quadriga Forum, Werderscher Markt 13/15 in 10117 Berlin im direkten Anschluss an die Auftaktveranstaltung des Netzwerks für die Hochschullehre des ‚Hochschulforums Digitalisierung‘.

Seit September des vergangenen Jahres haben die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen, die Fachhochschule Lübeck und Kiron Open Higher Education in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundvorhaben „INTEGRAL² - Integration und Teilhabe von Geflüchteten im Rahmen von digitalen Lehr- und Lernszenarien" Pilotansätze erarbeitet, wie durch digitale Lehr- und Lernangebote sowie weiterer unterstützender Maßnahmen ein gleitendender Hochschulzugang für Geflüchtete ermöglicht werden kann.

Grundlegende Voraussetzung im Projekt INTEGRAL² waren die zu entwickelnden Maßnahmen zur Kompetenzfeststellung und die Unterstützungsangebote in der onlinebasierten Studienvorbereitungs- und Eingangsphase. Dieses waren die digitalen Sprachkurse wie auch die Mentoring-Angebote. Darauf aufbauend entwickelten die Verbundpartner gemeinsam Online-Curricula in den Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre, der Informatik und den Sozialwissenschaften.

Gemeinsam mit Kiron erarbeiteten die Hochschulen darüber hinaus verschiedene Anrechnungsverfahren für Online-Kurse und erprobten diese, um so die Chancen und Grenzen digitaler Bildungsangebote besonders beim Übergang von außerhochschulischem Lernen in akkreditierte Studiengänge zu erfahren.
Einen besonderen Fokus legen die Projektpartner auf die Übertragbarkeit der Ergebnisse in die deutsche Hochschullandschaft. Insofern soll die Abschlussveranstaltung breiten Raum bieten, um die Projektergebnisse kennenzulernen, entsprechende Weiterentwicklungsoptionen sowie die Übertragbarkeitsmöglichkeiten zu diskutieren.
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