Schmuck trifft auf Beton

Olaf Eybe zeigt Fotos bei ZWEI MACHEN SCHMUCK

Olaf Eybe zeigt Fotos von der Halde Rheinelbe bei ZWEI MACHEN SCHMUCK am Rüttenscheider Markt / Foto: Olaf Eybe (lifePR) ( Essen, )
Unter dem Titel „Ruhrgebiet Concrete“ zeigt der Essener Fotograf und Autor Olaf Eybe Fotos von der Halde Rheinelbe im Werkstattatelier ZWEI MACHEN SCHMUCK am Rüttenscheider Markt (Rüttenscheider Platz 12, 45130 Essen). Parallel dazu präsentiert die Goldschmiedemeisterin Kirstin Jankowski ihre Kollektion mit Förderturmschmuck. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 1. Dezember 2018 um 11.00 Uhr statt.

Filigraner Schmuck und Fotos von groben Betonklötzen - passt das überhaupt zusammen? „Die Ausstellungsbesucher werden feststellen, das passt sehr wohl zusammen und gleich aus mehreren Gründen“, sind sich Kirstin Jankowski und Olaf Eybe sicher. Verbindendes Element ist die Auseinandersetzung mit der Industriekultur des Ruhrgebiets.

Landmarken der Region

Auf dem Plateau der Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen-Ückendorf wurde mit der „Himmelstreppe“ ein spektakulärer Aussichtspunkt geschaffen. Auf dem 110 Meter hohem künstlichen Berg erhebt sich eine 12 Meter hohe Formation aus 30 mächtigen, übereinander gestapelten Betonquadern - Relikte der Zeche Consolidation, die bis zu 18 Tonnen schwer sind. Weithin sichtbar ragt die „Himmelstreppe“ empor. Von der Haldenspitze reicht der spektakuläre Rundblick über das Ruhrgebiet. Olaf Eybe interessiert sich seit vielen Jahren für die Landmarken seiner Heimatregion. 2018 näherte er sich fotografisch der Halde Rheinelbe und stieß dabei auf die besonderen Reize des Materials Beton: „Für viele der Fotos bin ich extrem nah an die Betonblöcke heran gegangen, um die besondere Struktur des spannenden Materials Beton zu betonen.“

Reminiszenz an die Vergangenheit

„Im Ruhrgebiet schließt zwar die letzte Zeche zum Ende des Jahres, trotzdem gehören ihre Fördertürme weiterhin zu den Wahrzeichen des Ruhrgebiets. Das Doppelbock-Fördergerüst der Zeche Zollverein hat mich zu einem Ring inspiriert, den ich als Souvenir aus dem Revier anbieten. Im Gegensatz zu dem rund 55 Meter hohen Original misst er nur 30 Millimeter; die Räder sind hier wie dort beweglich montiert.“  erläutert Kirstin Jankowski von ZWEI MACHEN SCHMUCK. Basierend auf dem Design des Förderturm-Ring hat sie, eine kleine Schmuckkollektion mit Manschettenknöpfen, Hals-, Ohrschmuck, Schlüsselanhängern und Stick Pins entworfen.

Kirstin Jankowski

Staatl. gepr. Schmuckgestalterin, Gold- und Silberschmiedemeisterin. Lebt und arbeitet in Essen. Ihre Ausbildungs- und Gesellenjahre verbrachte sie im Ruhrgebiet und London. Sie ist die Inhaberin und der kreative Kopf von ZWEI MACHEN SCHMUCK.

www.zweimachenschmuck.de

Olaf Eybe

Texter, Fotograf und PR-Experte. Lebt und arbeitet in Essen. Ihn interessieren als Landschaftsfotograf, der u.a. in Island, Moldawien, Albanien oder der Ukraine fotografierte, auch die Landmarken seiner Heimatregion. Seit vielen Jahren sind seine Arbeiten auf Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

www.photography-olaf-eybe.com

Ruhrgebiet Concrete

1.12.2018 – 31.1.2019

Datum: Ausstellungseröffnung am 1.12.2018

Uhrzeit: 11.00 Uhr

Ort: ZWEI MACHEN SCHMUCK

Rüttenscheider Platz 12 (Rüttenscheider Markt), 45130 Essen

An den Advents-Samstagen ist das Atelier von 10.00 – 16.00 Uhr geöffnet.
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