Dem Hexenwahn auf der Spur

Heidi Gassmann gibt Einblick in die Esslinger Geschichte

(lifePR) ( Esslingen am Neckar, )
Im Rahmen ihrer Stadtführung 'Hexenwahn' berichtet Heidi Gassmann am Freitag, 4. Juli um 17 Uhr eindrucksvoll aus der Esslinger Geschichte. Sie vertieft das Thema anhand von überlieferten und dokumentierten Einzelschicksalen aus Esslinger Archivalien.

Wie in den meisten deutschen Städten führte man während der frühen Neuzeit auch in Esslingen zahlreiche Hexenprozesse durch, die für viele Unschuldige tödlich endeten. Üblich war das Verbrennen bei lebendigem Leibe auf dem Scheiterhaufen, einer besonders grausamen Art der Hinrichtung. Das Anzeigen verdächtiger Personen, oft auch zum Selbstschutz, war unter den Bürgern an der Tagesordnung. Folter und Hexenprobe seitens weltlicher als auch kirchlicher Gewalten stellten Mittel dar, um von den Beschuldigten Geständnisse zu erpressen. Auslöser für Hexenverfolgungen waren häufig Hunger durch Missernten, Seuchen oder andere Alltagsnöte. Man führte sie auf Schadenzauber zurück, den man besonders gerne den sozial schwachen oder unangepasst lebenden Frauen zuschrieb. Angst, Neid oder nachbarliche Missgunst waren ein idealer Nährboden für den Hexenwahn.

Die Führung kostet 6,50 €/Person, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Treffpunkt ist vor der Esslinger Stadtinformation. Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH (EST), Marktplatz 2, 73728 Esslingen am Neckar, Öffnungszeiten sind Mo. - Fr. von 10 bis 18 Uhr, Sa. von 10 bis 16 Uhr.
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